Führerschein für Beifahrer soll Pflicht werden

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Die Überschrift sollte schon fast alles sagen. Nach Auswertung der Unfallstatistiken der letzten Jahre gibt es einen nicht unerheblichen Teil an Unfällen, deren Ursache auf die Beifahrer zurückzuführen sind. Sei es, dass diese beim Kartenlesen die Fahrer des KFZ abgelenkt haben, oder dass sie durch häufiges „Nicht-Kennen“ der Verkehrsregeln den Fahrern das Signal zum Fahren gegeben haben, obwohl diese keine Vorfahrt hatten.

Diese Statistik soll schleunigst bereinigt werden, dachte sich unser Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung und beschloss laut nicht bestätigten Quellen eine Regelung auf den Weg zu bringen, diesen Umstand schnellstmöglich zu beheben.

Geplant ist in naher Zukunft, dass jeder Mitfahrende auf dem Beifahrersitz ebenfalls einen Führerschein in abgespeckter Version benötigt. Dieser soll ähnlich wie beim „Erste Hilfe Kurs“ mit einem einmaligen Besuch eines 4-stündigen Kurses erworben werden können. Dieser sogenannte „Führerschein für Beifahrer“ soll für ca. 80,- € erworben werden. Hat man den Kurs erfolgreich absolviert, so wird dies in den normalen Führerschein eingetragen.

Beispiel eines Muster-Führerscheins für Beifahrer
Musterführerschein für Beifahrer
Unter „Punkt 4d“ soll das Prädikat „Beifahrer“ zukünftig eingetragen werden.

Prima Idee!

Die Datenspeicherung auf Vorrat – oder was habe ich heute eigentlich gemacht?

Floyd 5 Kommentare Der letzte Fake

Jawoll, ein anständiger deutscher Bürger bin ich. Habe in meiner kleinen Welt mein Glück gefunden, dessen Wurzeln in Freiheit, Unabhängigkeit und Liebe zu finden sind. Der Wecker klingelt, Nachrichten: „12 km Stau auf der A81, 20 km Stau wegen eines Polizeieinsatzes auf der B27, …“ Ich wache langsam auf, in meinem rechten Bein kribbelt es komisch. Wird schon vorbei gehen, denke ich bei mir, und mache mich auf in den Tag.

Frühstück: der erste schöne Moment des Tages. Kühlschrank auf, leer. Schnell in die Klamotten, kurz zum Bäcker. Kein Geld dabei. Aber der Automat an der Ecke hat ja welches. Geheimzahl eingeben, fertig. Zurück zum Bäcker. Nach meiner immer wiederkehrenden Bestellung fragt mich die Verkäuferin, ob ich einen Kassenzettel benötige. „Nein“, höre ich mich sagen und verabschiede mich freundlich. Zu Hause angekommen musste ich feststellen, dass ich den Schlüssel in der Wohnung vergessen habe. Das bringt mich nicht aus der Ruhe. Mit dem Handy rufe ich den Schlüsseldienst, der schon 5 Minuten später ankommt. Ein trickreicher Typ macht zwei schnelle Bewegungen und die Tür ist auf.

Endlich. Frühstück. Das Display am Kühlschrank sagt mir, dass ich bald wieder Milch besorgen muss. Gut, mache ich heute abend. Aber jetzt bringen mich Kaffee und Brötchen in gute Laune, kurz darauf in eine Art Dämmerzustand. Wahrscheinlich liegt es am vollen Magen. Ich bin am Verdauen. Jetzt aber keine Ausrede, ab ins Bad und waschen für den Tag.

„Schlüssel nicht vergessen“, schiesst es mir in meine Gedankengänge. Rucksack aufsetzen, Türe zu und schnell zur U-Bahn ein 4-er Ticket lösen. 2 Minuten später sitze ich zwischen vielen anderen Menschen und warte auf die Endstation. Ein kleines Mädchen, vielleicht so um die 4 Jahre alt, schenkt mir vor dem Aussteigen ein Bonbon. Hat es ihr nicht geschmeckt? Artig bedanke ich mich und winke ihr noch zu. Bonbon aufmachen, weg damit. Ich glaube das war eines der leckersten Bonbons, die ich je gegessen habe, mit einer Füllung, dass es jedem Gourmet schlicht die Sprache verschlagen würde. Das Innenleben schmeckte wie eine harte Nuss.

„Endstation, aussteigen bitte!“, hallt es mir von oben entgegen und auch ich stehe auf und gehe. 20 Minuten Fußweg liegen vor mir. Nach der Hälfte mache ich immer eine kleine Pause, weil da ein riesengrosser Baum steht, den ich immer bewundere. Fasziniert laufe ich weiter und komme an. Ja, auch ich arbeite.Mittags bestelle ich mir etwas zu Essen. Immer Pizza, heute ist mir jedoch nach etwas Gesundem. Spinat. Das ist gut. Mit vollem Magen gehen ich wieder an die Arbeit. Ständig bekomme ich E-Mails von Freunden, die mir entweder etwas Lusitges, oder aber etwas Erschreckendes berichten. Ich folge den Links. Diverse E-Mails und Artikel später ist es 18.30 Uhr. Jetzt aber schnell die sieben Sachen packen und nach Hause. Gleicher Weg wie am Morgen. Natürlich wieder mit Pause.

Endstation erreicht. Noch ein paar Minuten und dann endlich entspannen. Nur noch ein paar Schritte und ich bin da. Neben mir im Gebüsch vernehme ich seltsame Geräusche. Noch nie vorher habe ich Büsche wachsen hören. Auch dass sich einige dieser Büsche bewegen können überschreitet meinen Horizont. Ich laufe weiter, ignorant wie ich bin. Als ich die Gartentür aufschliesse geht alles ganz schnell. Ich bin umstellt. Alles sieht auf mich. Der Scheinwerfer eines Helikopters erleuchtet den Hof. Erst jetzt erkenne ich, dass um mich herum die Pistolenmündungen versuchen meine empfindlichsten Stellen zu fixieren. „Herr X?“, kommt ein Mann mit grauem Mantel hinter der Hausecke hervor. Jawoll, das bin ich. „Wir müssen Sie mitnehmen, jeder Widerstand ist zwecklos! Machen Sie es uns so einfach wie möglich und Ihnen wird nichts passieren!“ Mir wird nichts passieren? Sind die bekloppt? Mir ist doch schon längst etwas passiert, schliesslich habe ich nicht jeden Abend eine Hundertschaft Polizisten vor der Türe. „Wie meinen Sie das, mir wird nichts passieren?“, schielte ich den Graumantel an. „Das können wir alles auf dem Präsidium klären Herr X“. Wie ein Schwerverbrecher werde ich abtransportiert. Ich drehe mich kurz um, sehe meine Frau mit Tränen in den Augen. Dann wird es still.

Anklage:
Wir haben Sie überwachen lassen. Heute morgen haben Sie am Geldautomat eine beträchtliche Summe Bargeld abgehoben, danach sind sie zum Bäcker. Zu Hause haben Sie einen Schlüsseldienst angegrufen, der Ihre Tür öffnen musste. Dabei haben Sie den Mann verdächtig oft nach seiner Vorgehensweise gefragt. Als Sie das Haus verliessen, trugen Sie einen grünen Rucksack von beachtlicher Grösse bei sich. Sie fuhren mit der U-Bahn bis zur Endstation. Ihr normaler Weg von der Endstation zu Ihrer Arbeit beträgt 20 Minuten. Sie brauchten aber 35 Minuten! Und kommen Sie jetzt nicht mit faulen Ausreden. 15 Minuten lang rührten Sie sich nicht vom Fleck. Was ist in dieser Zeit passiert? Während der Arbeit haben Sie im Internet Ihre Spuren hinterlassen. Wir können Ihnen genau sagen, wo Sie sich wann aufgehalten haben, lügen ist zwecklos. Auf dem Heimweg das gleiche Spiel. Nehmen Sie uns nicht aufs Korn. 15 Minuten länger als normal.

„Sie wollen wissen was passiert ist? Sie wollen wirklich wissen, was passiert ist?“, frage ich den Herren im grauen Mantel, den er inzwischen ausgezogen hatte. „Wenn ich Ihnen das erzähle, Sie glauben mir kein Wort!“ „Los, erzählen Sie, wir haben nicht ewig Zeit“, raunt mich der Typ an. „So nicht, Herr Wachtmeister, nicht in diesem Ton und nicht mit mir! Ich habe heute morgen 200,- € abgehoben. In kleinen Scheinen. Versteht sich. Danach 20 Brötchen besorgt. Den Mann vom Schlüsseldienst habe ich nicht nur ausgefragt, sondern ihm auch eines seiner Spezialwerkzeuge abgekauft. Zu Hause habe ich mit seinem Spezialwerkzeug die Brötchen unauffällig ausgehöhlt, und in jedes einen zusammengerollten 10,- € Schein hineingeschoben. Danach habe ich die Brötchen wieder verschlossen. Alle 20 wurden dann fachgerecht in einem grünen Rucksack deponiert, mit dem ich das Haus verliess. Ich stieg in die U-Bahn und fuhr bis zur Endstation. Nach ca. 10 Minuten Fußweg kommt da ein wunderschöner Baum. Dort habe ich den Rucksack vergraben, lief anschliessend weiter zur Arbeit. Abends lief ich den gleichen Weg wieder zurück und kontrollierte, ob der Rucksack noch da ist. War er. Nichts hinderte mich daran in die U-Bahn zu steigen und nach Hause zu fahren. Hier bin ich nun.

„Und was sollte diese Aktion?“ „Entschuldigung Herr Wachtmeister, was geht Sie denn das an? Aber wenn Sie es unbedingt wissen müssen, die Kinder im Kindergarten spielen heute Schnitzeljagd und als Belohnung bekommt jeder 10,- €. Das Brötchen ist um den Hunger zu stillen. Was ist daran falsch?“ „Bitte verstehen Sie uns nicht falsch, aber wir bekamen einen anonymen Hinweis auf Ihre Person. Wir begannen auf Verdacht zu ermitteln. Ihr Telefon wurde abgehört, Ihre Kontobewegungen notiert, ihre E-mails zurückverfolgt. Wir haben uns wirklich sehr bemüht. Sogar einen Bundestrojaner haben wir auf Ihrem Computer installiert, ohne ihr Wissen. Alles deutete darauf hin, dass Sie einen Anschlag planen. Das viele Geld, der grosse, prall gefüllte Rucksack, den Sie dann auf dem Weg vergraben haben…Leider haben nun auch die Kinder keine Überraschung mehr, da unsere Spezialeinheit den Rucksack vor 10 Minuten sichergestellt hat.“

Sichergestellte gefährliche Brötchen:

Anmerkung zum Bild: dieses wurde aufgrund grösserer Verdachtsmomente entfernt und durch dieses ersetzt.

Na klar, antworte ich, meine Lieblingsbeschäftigung ist mit gefüllten Brötchen einen Baum in die Luft zu jagen, um abends mit dem Mittagsspinat die Spuren zu verwischen. Was seid ihr denn für ein Verein? Wo sind denn meine Grundrechte geblieben? Demokratie ist mehr als 20 gefüllte Brötchen sicherzustellen meine Herren. Zur Demokratie braucht es Mut! Auf Wiedersehen!

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

Links zum Thema:
Aktion „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung“

Alicia Keys bei myspace gehackt

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Wieder einmal ist der Punkt gekommen, an dem man das Gute dem Menschen absprechen möchte. Alicia Keys hat ihr neues Album „As I am“ veröffentlicht und auf myspace.com (was zukünftig hier nicht mehr verlinkt wird) dick promotet. Doch die Hacker dieser Welt schlafen nicht und sahen diesen Zeitpunkt als geeignet, um einzugreifen.

Variante 1 des myspace Hacks – keiner kann was dafür
Diverseste Quellen, wie z.B. spiegel online oder die New York Times berichten über diesen Vorfall. Der Trick ist gar nicht mal so schwer. In den Hintergrund wird ein riesengrosses, transparentes Bild geladen. Klickt der Benutzer nun aus Versehen nicht direkt auf einen Link, sondern auf das Hintergrundbild fängt der „Spaß“ an. Über einen chinesischen Server geht es dann ans Eingemachte.

In Tagen des jubelnden web 2.0 Gedankengutes ist dies ein weiterer Schlag ins Gesicht. Nun stellt sich nur noch die Frage, wie die Hacker an die diversesten Passwörter der betroffenen myspace Accounts gekommen sind. myspace beteuert seine Unschuld und verweist auf Schlagwörter wie Phishing, etc. Oder aber die betroffenen myspace Account-Besitzer haben ihre Passwörter freiwillig weitergegeben. Was für ein Witz.

Wessen Verantwortung ist es, dass die Seiten sicher sind? Einmal mehr bestätigt sich mein Verdacht, dass myspace einfach nur eine riesen Geldmaschinerie ist und sonst nichts. 99,9% aller Seiten dort schauen einfach bescheiden aus und sind von Werbeeinlendungen nur so zugemüllt. Wenn jetzt nicht einmal mehr die Sicherheit zu gewährleisten ist, was sollte dann jemanden dazu bewegen myspace überhaupt zu nutzen? Hoffentlich nichts!

Die simple Vorgehensweise der myspace Hacker:
[youtube _VipylmHnII]

Finger weg von myspace! Denn sicherlich wird myspace versuchen den „Alicia Keys Skandal“ schnellstmöglich zu beheben. Was passiert aber mit den ganzen kleinen Bands, den Nachwuchskünstlern? Zählen diese genau so viel wie die Superstars? Bestimmt nicht. Zum Trost: auch die Seite des Weihnachtsmannes wurde gehackt!

Variante 2 der myspace Geschichte – Alicia Keys macht mit chinesischer Hackerbande gemeinsame Sache!
Jetzt nehmen wir aber mal an, dass myspace wirklich nichts damit zu tun hat. Wäre dieser Vorfall nicht ein absoluter Traum eine jeden Marketingfreaks? Keiner kann auch nur im geringsten erahnen in wie vielen Mündern Alicia Keys neues Album durch diesen möglicherweise geplanten „Vorfall“ ist. Wumms, sie ist mittendrin. Schlagzeile weltweit und das ohne auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Für Geld kann man schon mal über ein paar Malware Installationen hinwegsehen.

Variante 3 der myspace Geschichte – Betreuer der Alicia Keys myspace Seite ist unterbezahlt und bekam von den Chinesen ein riesen Angebot!
Der Betreuer der myspace Seite, nennen wir ihn mal Mister X, war es so langsam leid, 12 Stunden am Tag für einen Hungerlohn arbeiten zu müssen. Da kam Mister X diese chinesische Mail gerade recht. Ein paar Hackerfreaks baten ihn, dass er doch eine bestimmte Zeile Code einfügen möge. Sollte er sich hierzu bereit erklären, würde ihm eine dicke Prämie winken. Pro angeklickter und heruntergeladener Malware (also pro infiziertem Computer), bekäme Mister X laut dieser Mail 0,10 €. Besser als bei den meisten Google Adwaords dachte sich Mister X und liess sich darauf ein.

Insgesamt wurden 3.500.000 Computer mit der Malware infiziert. Das macht für unseren lieben Mister X sage und schreibe 300.000 € bar auf die Kralle. Er kündigte Alicia Keys seinen Vertrag und setzte sich mit dem Geld auf die Bahamas ab. Seitdem ist die myspace Seite wie sie ist: voller Malware!

Justin Timberlake und Duran Duran lassen Britney Spears auflaufen

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Justin Timeberlake hat nicht nur die neue Single „Falling Down“ von Duran Duran produziert, sondern auch beim dazugehörigen Video Regie geführt. Doch so ganz geht ihm die gute Britney Spears nicht aus dem Kopf. Das Video ist eine Persiflage auf die zahlreichenPromi-Entzüge, die derzeit durch die Medien geistern.

Eine Frage noch?
Warum geistert im Video ständig eine Britney Spears Doppelgängerin umher? Ihre Einlieferung, der Aufenthalt, etc. Für Justin Timberlake wohl eine Vergangenheitsbewältigung der besonderen Art. Oder auf deutsch einfach eine kleine Retourkutsche an Britney, an der sich jetzt die Duran Duran Konsumenten erfreuen dürfen:-)

In England wurde das Video bereits verboten, na ja, zwecks schwarzem Humor und so…

Falling Down: Duran Duran
[youtube WnZUcwZvyeo]