Patricia hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas noch gibt, aber das Thema finde ich toll: 5 Bücher, die eines der Kinder gerne liest. Das ist machbar. Als Mann „arbeite“ ich das pragmatisch ab. Dachte ich in meiner Naivität. So lese ich erst mal, was die Kinder von percanta, Buddenbohm und Das Nuf so lesen.
Kurze Zwischenfrage: gibt es Kinder, die tatsächlich fünf Lieblingsbücher haben? Ich habe einen mehrtägigen Feldversuch gestartet und festgestellt, dass beide Kinder jeden Tag mit anderen Büchern vor mir standen, die nun angeblich die Lieblingsbücher seien. Entweder dachten sie, dass ich mit der vorherigen Auswahl unzufrieden war, oder aber sie wollten mich etwas verwirren. Nach 3 Test-Tagen beschloss ich das Momentum festzuhalten.
Ihr wisst, ich mag Streetart total gerne. Auch dieses Jahr plane ich wieder mein jährliches Streetartprojekt. Das ist aber eine Überraschung und wird noch nicht verraten. Darum geht es gerade nicht, ich dachte nur ich kann es schon mal als Spoiler verwenden. Asche auf mein Haupt, denn ich habe gerade erst die beiden „Berlin spricht wieder“ und „Berlin spricht…für sich“ Videos entdeckt und fand die Verbindung von Hip Hop und Streetart einfach gelungen.
Emus Primus rappt und die East Cross Projects Crew, allesamt freie Filmemacher, schneiden Bilder der unterschiedlichsten Berliner Streetart dazu. Der Rap ist jetzt nicht ganz so mein Ding, aber die Bilder und die Kombination finde ich gut.
Dieses Bild befindet sich in vielen schwedischen Schulbüchern. 1985 haben sich 10 Neonazis der „Nordiska Rikspartiet“ in Växjö, Schweden, zu einer Demonstration getroffen. Kurz zuvor hielt die kommunistische Partei (VPK) in der 60.000 Einwohner Stadt eine öffentliche Veranstaltung mit ihrem damaligen Parteivorsitzenden Lars Werner ab. Das Foto wurde vermutlich an dieser Ecke hier gemacht. Das Auftreten der Neonazis führte zu Wutausbrüchen und Auseinandersetzungen. Die Demonstration wurde vorzeitig beendet. Die Frau, die den Mann mit einer Handtasche verprügelte, soll angeblich polnischer Herkunft und selbst Opfer des Nazi-Regimes gewesen sein.
Die Neonazis flüchteten zum Bahnhof und schlossen sich zum Schutz in den Toiletten ein. Jede Menge Eier flogen. Man munkelt, dass nie mehr so viele Eier in Växjö gekauft wurden, wie an diesem Tag. Ein Video der Szenen von 1985 gibt es hier.
Wir müssen auseinanderhalten
Vor 1 1/2 Jahren habe ich bereits darüber geschrieben, dass nicht jeder Skinhead ein rechtes Gedankengut mit sich trägt. Dies sollte man im Hinterkopf behalten, trotz unserer eigenen, deutschen Vergangenheit. Ich finde die Bezeichnung Neonazi drückt die rechte Gesinnung am besten aus. Denn Skinheads sind etwas ganz anderes. Persönlich halte ich Extreme jeglicher Art für sehr gefährlich, da sie den Blick auf einen gemeinsamen Weg total versperren.
Das Foto jedoch ist so aussagekräftig, dass es den ganzen Text hier gar nicht gebraucht hätte. Danke.
Alex vom 1337core Blog hat sein Buch „Netzkinder gegen Offliner“ wieder als kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Nicht nur, dass ich Alex gerne lese, nein, das Buch habe ich auch gerne gelesen. In meinem greisenhaften Alter konnte ich einiges lernen und mitnehmen und es ist wichtig, dass wir alle im Austausch bleiben. Denn hey, erstens interessiert mich dieses Netz und zweitens habe ich Kinder, die irgendwann auch in das Internet-Alter kommen werden. Da will ich nicht zwingend fernab der Realität leben. Danke Alex!
Stan Wood aus Portland spielt ein aussergewöhnliches Musikinstument, das er selbst als „Vibraband“ bezeichnet. Ein Stück Gummiband aus Latex, das er mit dem Mund spielt. Hört sich wahlweise an wie eine Trompete, ein Saxophon oder eine Klarinette. Bisher habe ich niemanden gefunden, der das Teil so gut spielt wie Stan. Boah.
Ein 386er mit 2MB Arbeitsspeicher und 60MB Festplatte für 1.000 Dollar. Kostenlos dabei: ein Monochrom Display und Floppy Laufwerk.
…If you gonna be using Windows, almost all of us are gonna have to use Windows, whether we want to or not, you gonna want at least 4MB, don´t let them sell you a 2MB machine for Windows…
Irgendwann hatte ich hier schon anatomische Lego Figuren (Bilder wegen Abmahnwelle gelöscht) und Skelettzeichnungen von Charlie Brown (Bilder wegen Abmahnwelle gelöscht). In diese Reihe passt Alessandro Conti. Alessandro illustriert „mal so nebenbei“ die Anatomie von Disney Charakteren clic. Und zwar so, dass ich alle meine Hüte ziehe und mich ehrfürchtig verneige. Mehr Bilder nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
Mickey Mouse – Mit freundlicher Genehmigung von Alessandro Conti
Infografik zu Drohnen-Angriffen in Pakistan – Quelle
Auf der Webseite steht dazu folgendes:
Since 2004, the US has been practicing in a new kind of clandestine military operation. The justification for using drones to take out enemy targets is appealing because it removes the risk of losing American military, it’s much cheaper than deploying soldiers, it’s politically much easier to maneuver (i.e. flying a drone within Pakistan vs. sending troops) and it keeps the world in the dark about what is actually happening. It takes the conflict out of sight, out of mind. The success rate is extremely low and the cost on civilian lives and the general well-being of the population is very high. This project helps to bring light on the topic of drones. Not to speak for or against, but to inform and to allow you to see for yourself whether you can support drone usage or not.
Infografik zu Drohnen-Angriffen in Pakistan – Quelle
Das Drohnenproblem ist ein weltweites, denn auch die Bundesregierung befürwortet den Einsatz von Drohnen bei Einsätzen der Bundeswehr. Allerdings haben sich die beteiligten Politiker aus Wahlkampfgründen nun doch wieder kurzfristig bis Oktober 2013 davon distanziert.
Sorry, aber bei Soori konnte ich nicht widerstehen. Montag, da kann ich dieses Erdmännchen gut verstehen. Wobei das nette Tier auch die restlichen Tage auf mich zählen könnte cialis generique pas cher.
Wie oft habe ich mir das schon angesehen? Über die Jahre verteilt ca. eine Trillion mal? Die Dokumentation „Kraut & Rüben“ des WDR behandelte 2006 die Anfänge deutscher Rockmusik. Da gibt es diese eine Stelle in der Dokumentation, an der man sich vor Lachen nicht mehr halten kann. Die Stelle ist aus dem Jahr 1969 und behandelt die Aktion „Sex ist mies“ gab.
Screenshot aus der Dokumentation „Kraut & Rüben“ des WDR
Meidet den Beat. Bleibt den Beatschuppen fern. Denn Beat ist mies und Sex ist mies. Besonders gefährlich ist der Sex, wenn er in Verbindung mit Beatmusik auftritt.
Das ist so absurd und doch erst 44 Jahre her. Ach, trotz allem kann man dazu so wunderbar lachen. Meine liebste Stelle:
Schon eine ungeschickte Bewegung kann in jungen Männern das Tier wecken. Nur wenige junge Menschen wissen, dass sich das Betrachten von Sexfotos oder Sexfilmen schädlich auf das Gehirn auswirkt. Vielfaches Betrachten von Sexfotos oder Sexfilmen führt sogar zur Verstopfung von ganzen Gehirnwindungen und beeinträchtigt so die Körperfunktionen.
Irgendwie hat mein Server den Besucherandrang von Fefe nicht verkraftet. Geschlagene 4 Stunden habe ich versucht bei der Hosteurope Hotline anzurufen. Leider wurde ich immer wieder aus der Leitung gekickt, da das Aufkommen an Telefonaten ständig zu hoch war. Nach 4 Stunden war es soweit.
Ja unsere Server schalten sich automatisch ab, wenn ein verdächtig hohes Besucheraufkommen zu verzeichnen ist. Dies deutet alles auf einen Angriff hin.
Im Buch „Grundlagen der Polizeipsychologie: Grundlagen, Fallbeispiele, Handlungshinweise“ werden unter anderem unterschiedliche Typen Mensch definiert. Fragt nicht, warum ich mich für das Buch interessiere. Freut euch vielmehr über diese unglaubliche Definition von „Nerds“:
Definition von „Nerds“ aus dem Buch „Grundlagen der Polizeipsychologie“
Nerds sind ebenfalls männlich. Sie sind allerdings deutlich älter, meist über 20 Jahre alt. Sie präsentieren sich als introvertierte Datenmenschen, die außer der Informatik keine Interessen haben. Sie sind oft sozial isoliert und zeigen beinahe autistische Züge. Daneben sind Idealismus und Narzissmus typisch für sie. Ihre Motive sind ähnlich denen der jugendlichen Hacker. Sie wollen Schwachstellen aufzeigen. Wichtigstes Ziel ist dabei allerdings die Selbstbestätigung, weniger die Wirkung auf andere. Sie unterscheiden sich auch in typischen Merkmalen von Crackern und Crashern. Nerds weisen oft eine geringe Frustrationstoleranz auf und haben einen unsystematischen, wenig effektiven Arbeitsstil. Dafür sind sie oft ausgeprägt abergläubisch. Viele glauben, dass Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird (vgl. Noller, 1992).
Update: Sorry für den Serverausfall
Erstmal willkommen liebe Fefe Freunde. Leider hat der Server die Last nicht mehr ertragen und ist ausgefallen. Abgeschaltet. Fast wie die Atomkraftwerke, nur früher. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Hier steht was genau passiert ist.
P.S. Ich würde mich trotzdem freuen, wenn einige von euch öfter hier vorbeischauen würden ;)
Boah, wenn ich schon wieder lese, wie Teile des Netzes auf die Domian Facebook Geschichte reagieren, dann frage ich mich ernsthaft, in welcher Welt wir leben? Was für einige User an der Tagesordnung ist, also gelöschte Beiträge oder gelöschte Profile, scheint durch das Sprachrohr Domian zum ersten Mal auch ein klitzekleines Thema im deutschsprachigen Netz zu werden.
Tja, so war das damals, als auf einmal die Rollbretter auftauchten. Keiner wusste, wo man überhaupt fahren sollte. Man wusste nur, dass das Fahren unendlich viel Spaß macht. Und so kam es 1977 zu diesem Bericht in den Nachrichten:
Reddit hat eigene Webvideos gestartet, die auf dem grandiosen Subreddit „Explain like I´m five“ basiert. Teilweise komplexe Fragen werden sehr einfach erklärt, wobei man auch immer im Hinterkopf haben sollte, dass es sehr amerikanische Sichtweisen sind, die da einfliessen. Die erste Folge betrachtet Nietzsche und den Existentialismus. Danach werden noch zwei weitere Folgen mit den Themen „The Crysis in Syria“ und „The Volatility of the Stock Market“ produziert. Ziel ist, sowohl die Reddit Community, als auch Produzenten, Filmemacher, Animationsstudios, etc. zu animieren (Wortwitz?) sich noch mehr mit dem Reddit Inhalt zu beschäftigen. Da bin ich mal gespannnt, ob hierzu eine 3-teilige Webvideoserie ausreichend ist.
Vor kurzem echauffierte sich das Netz, oder auch nicht. Thema: soll das Wort „Neger“ aus Kinderbüchern etc. entfernt werden. Ich hatte hier den Leserbrief eines Mädchen an die Zeit. Jetzt, wo sich die Szenerie anscheinend beruhigt hat und allerlei Ansichten ausgetauscht wurden, darf in Ruhe die Frage gestellt werden: darf der Samen einer Sonnenblume als „Goldener Neger“ verkauft werden?
Drüben bei Schlecky Silberstein ist heute Pfostentag. Also Fußball, Torpfosten. Und während ich über den vierfachen Pfosten, Latte, Pfosten und Pfosten Schuss immer noch lache, kam mir diese grandiose Szene entgegen. Eine ganze Mannschaft bejubelt ein geschossenes Tor. An der Mittellinie reihen sich die Jungs auf und wollen gerade so richtig abfeiern, als der Schiedsrichter den Anstoß ausführen lässt. Tja, blöd gelaufen. Irgendwie.
Prima, solche Kopien gibt es, wenn man sein Kind einschulen lassen möchte. Zumindest an einer Schule. Eine zu viel. Ich frage mich ja, wer solche Zettel verfasst und wie viel Geld da fliesst. Falls kein Geld geflossen sein sollte würde, so wäre das der beste Beweis wie gut das System diese Person hinerzogen hat. Dieser Schrieb mag vielen von euch vielleicht lächerlich erscheinen, doch es ist nur ein kleiner Baustein unter ganz vielen, die am Ende das Wesen Mensch mitformen.
Jawoll, in deutschen Grundschulen passiert in Sachen Ernährungsbildung gar nichts. Und weil das so ist, dachte sich die Ilse „Bilse keiner willse“ Aigner, dass da unbedingt Abhilfe geschaffen werden muss. Ratz Fatz wurde das „Bündnis für Verbraucherbildung“ ins Leben gerufen, das schon jüngste Schüler zu kompetenten Verbrauchern heranziehen will. Was wäre so ein Bündnis aber ohne die entsprechenden Unternehmen, die das ganze Vorhaben mitfinanzieren? Nichts, eben.
Mit in diesem Bündnis sind Edeka, Metro, Rewe, Tchibo, Procter & Gamble und McDonald´s. Ey Leute, das ist doch jetzt nicht euer ernst, oder? In einer Berliner Grundschule gaben Ilse Aigner, Verbraucherzentralen Vorstand Gerd Billen und der Edeka Chef Markus Mosa, der auch im Vorstand des Lobbyvereins „Die Lebensmittelwirtschaft“ sitzt, den Startschuss.
Prima, da hat sich ja ein zukunftsfähiges Bündnis gefunden. Anstatt an den eigenen Produkten etwas zu verändern, wird nun weiter schön die „Mehr Bewegung“ Schiene gefahren. Mit Verlaub gesagt, das geht vollkommen am Thema vorbei.
Liebe Handelsketten: entfernt doch erst mal die Süßigkeiten an euren Kassen und ersetzt sie durch Obst oder Gesundes. Hört auf die Kinder durch eure Gier zu malträtieren. Ihr seid groß und ihr wisst das. Und kommt jetzt nicht mit „Das ist Sache der Eltern“. Ja, was ihr macht ist mit Verlaub gesagt erbärmlich. Ihr missbraucht die Kleinsten für euren Profit und setzt euch dann in ein „Bündnis für Verbaucherbildung“, um den Schülern entsprechendes Material für ausreichende Bewegung mit an die Hand zu geben.
Doch bevor ihr Süßigkeiten und ähnlich gesunde Produkte aus dem Kassenbereich entfernt, werdet ihr wohl eher Spielplätze vor der Türe errichten, damit die kleinen fettleibigen kinder dort noch ein paar Purzelbäume machen können. Man, das macht mich echt sauer!
Liebes goldene M: Spielplätze hast du ja schon vor vielen deiner „Restaurants“. Du weisst wie es geht: erst die Menschen mit fettigem Fast Food dick machen und danach die Kinder rausschicken zum „Spielen“. Anstatt sich über geeignete Kindermenüs Gedanken zu machen, packst du lieber noch ein kleines Spielzeug in die Tüte rein. Immer schön Abhängigkeiten schaffen, das kannst du.
Die Verantwortung der Eltern
Selbstverständlich haben Eltern die große Verantwortung Kinder in einem gewissen, von ihnen als richtig erachteten Bewusstsein, zu erziehen. Dies würde ich niemals bestreiten und ich mache das sehr gerne. ABER: wenn ihr jetzt über ein neu gegründetes Bündnis in die Schulen einziehen, dann widerstrebt mir das, denn dann liegt es nicht mehr nur in meiner Hand, verantwortungsvoll mit den Kindern umzugehen.
Der eine oder andere, nein, sehr viele haben bereits darüber berichtet. Google stellt „Google Reader“ zum 1. Juli 2013 ein. Letztendlich ist das aber eine gute Chance, dass RSS nicht vollkommen in der Versenkung verschwinden wird. Gerade Journalisten, Blogger, etc. nutzen RSS Feeds sehr intensiv. Dass Google sich zu diesem Schritt entschlossen hat finde ich gut. Jetzt hoffe ich nur, dass ein neuer Feed-Reader diese entstehende Lücke füllen wird. Los, los, ihr Entwickler, holt euch den Kuchen ;)
maddstickers hat ein Faible für Streetart Sticker. Er hat ein Black Book angelegt, in dem schon allerlei unglaublich geniale Sticker sind. Sticker, die er von 2005-2008 gesammelt hat. Ein Video vom Buch 1 Jahr später gibt es auch. Für weitere Sticker könnt ihr auch gerne den Flickr Stream anschauen. Ich glaube ich weiss, was ich heute abend mache.
Nabhan Abdullatif hat meinen Tag gerettet. Wahlweise kann man dieses Bild bei Streitereien unter Kindern, unter Arbeitskollegen, unter Freunden, etc. einsetzen. Ich geh mir dann mal kurz das Internet ausdrucken, damit ich das immer dabei habe. Friedensstifter.
Illustration „Neutral“ von Nabhan Abdullatif – Tumblr
Ob Weihnachtsfeiern, große Familienfeste, Betriebsfeiern, immer steht man vor dem gleichen Problem. Die Tische sind gedeckt, nur wo soll man sich am besten hinsetzen? Ist es ein Tisch für 4 oder für 7 Personen. Sitzen da Menschen, die man mag? Alex Cornell, Designer, hat sich dazu seine Gedanken gemacht und alles in einer netten Infografik festgehalten. Der ideale Sitzplatz, um zu vermeiden, dass man sich dauerhaft mit Personen unterhalten muss, die einen nicht gerade inspirieren ;)
Bei uns gibt es bekanntermassen Menschen, die Papageien oder Beos das sprechen beibringen. Vor kurzem noch gab es die Ziegeninvasion im Netz. Tja, und in Jakarta, Indonesien, gibt es tatsächlich Menschen, die Hähnen beibringen, wie Menschen zu lachen. Hierzu gab es einen Wettbewerb, bei dem der best lachendste Hahn gekrönt wurde. Andere Länder, andere Tiere cialis sans ordonnance:
Leute, das ist so unfassbar lustig, dass ich es kaum glauben kann. Der Alvar hat gestern getwittert, dass er eine Statusmeldung getippt hat. Während dem Schreiben meckerte Facebook, dass die Funktion, also das Schreiben, zu schnell verwendet wurde. Das sieht dann so aus:
Fehlermeldung nach zu schnellem Tippen bei Facebook
Ihr kennt das. Die Toilette, der Ort der geheimen Superkräfte. Um einen friedvollen Toilettengang zu gewährleisten, habe ich schon öfter Regeln für das Nutzen einer Toilette gelesen. Sei es der einfache „Im Sitzen pinkeln“ Aufkleber, oder aber ein etwas komplexeres Regelwerk wie dieses hier. Habt ihr auch solche Regeln? Zu Hause, bei der Arbeit, im Freundeskreis?
Vor ein paar Wochen habe ich über die BBC Dokumentation „Spy in the huddle“ berichtet. Eine aufwendige Produktion, die Pinguine auf ihrem Weg begleitet. Durch Modellpinguine und fahrende Felsen sind tolle Bilder entstanden. Jetzt hat sich jemand die Mühe gemacht und die besten Ausrutscher der Pinguine in einen kleinen Film zu packen. Ach herrje, das sieht teilweise so hilflos aus:
Aktivist Millsmost hat ein Video auf Youtube gestellt, in dem Autofahrer den Anweisungen von Grenzbeamten nicht Folge leisten. Versehen hat er das ganze mit den Worten:
Don’t forget, you have rights.
Meine Lieblingsstelle im Video:
Frage: „What´s the reason that you wanna check my trunk?“
Antwort:“Just your car is dirty.“
Eine der großartigsten Spots der letzten Zeit. Eine absolut gelungene Darbietung. Letztendlich ist diese Debatte absolut überflüssig, wenn man sich auf die Grundrechte eines jeden Menschen stützen würde. Wichtig ist, dass Menschen die gleichen Rechte haben und glücklich sind, ohne anderen dabei zu schaden. Punkt. Am besten gefällt mir übrigens der Kommentar am Ende des Videos:
Stand up for those whose lives are ruined when other people are treated equally!!
Wieder so ein alter Video ausgegraben. Ihr kennt das: man hat Schnupfen, die Nase läuft, gleichzeitig muss man Niesen. Das erfordert schon sehr viel Koordination, dass dabei nichts schief geht. Was dem Jungen passiert kennt der geneigte Leser. Niesen, Rotz läuft aus der Nase. Taschentuch, wegputzen und fertig. Die Reaktion und der Gesichtsausdruck des Mädchens dagegen: unbezahlbar.
War jemand von euch jemals E-Plus Kunde. Wir sind seit Juli letzten Jahres keine E-Plus Kunden mehr und plötzlich bekommen wir einen Brief, in der eine rückwirkende Forderung von 1,10 EUR verlangt wird. Ich fragte mich, warum ausgerechnet jetzt? Wir sind seit über 6 Monaten keine Kunden mehr. Zuerst versuchten wir das ganze als Fehler zu interpretieren, aber einige Tage später flatterte der zweite Brief ins Haus. E-Mail an den Service schreiben ist eine Möglichkeit, allerdings wollten wir das möglichst schnell klären und so rief meine Frau bei der Service Hotline an. Die Antwort ist präzise gesagt ein kleiner Witz. Bisher wurden Aussenstände erst ab einem Betrag von 2,- Euro eingefordert. Ab sofort verlangt E-Plus rückwirkend ab einem Betrag von 1,10 Euro die Aussenstände ein.
Nach der tollen Treueprämie damals einmal mehr der Beweis, dass die Entscheidung E-Plus zu verlassen, richtig war. Ich bin wahrlich kein Jurist, aber das Ganze liest sich für mich so, als ob E-Plus aus vielen Kleinstbeträgen einen Großbetrag machen möchte. Wer legt bei 1,10 Euro schon Widerspruch ein? Hat jemand von euch ebenfalls rückwirkende Forderungen bekommen, obwohl ihr gar keine Kunden mehr seid? Danke für jeglichen Hinweis.
Wir haben uns jetzt extra so ein Papierflieger-Faltbuch ausgeliehen, damit wir mal ein paar andere Varianten als die bisherigen falten können. Die Kinder lieben Papierflieger und irgendwann lassen wir sie entweder vom Balkon fliegen, oder aber wir gehen in den Höhenpark auf einen Aussichtsturm und lassen sie nach unten segeln. Dann gibt es die Spielchen „Welcher Flieger bleibt länger in der Luft?“ oder „Welcher schafft mehr Kurven bis zum Boden?“ und und und… Was dieser junge Mann allerdings zeigt haben wir bis jetzt noch nicht geschafft.
Das Londoner Animationsstudio Bird Box Studio hat einen meiner all time favourites Kurzfilme gemacht. Ursprünglich hiess das Video mal „Wildebeests“, also Gnus. Irgendwann hat sich der viel bessere Titel „Don´t argue with idiots“ bei mir durchgesetzt. Wir alle kennen diese Situationen nur zu gut, oder?
Nach einem Artikel beim Max erinnerte ich mich an diese wunderbare Geschichte. Ausserhalb Asuncións, der Hauptstadt Paraguays, liegt das Slum Cateura, das auf einer Mülldeponie errichtet wurde. Rund 25.000 Familien leben dort, umgeben von Müll. Das Leben besteht normalerweise daraus, das aus dem Müll zu fischen, was sich noch irgendwie zu Geld machen lässt.
Kenny Durkin arbeitet als Illustrator in Florida. Unter anderem illustriert er die Muppets so, als ob sie berühmte Schauspieler oder TV-Show Entertainer wären. Bekannte Figuren nehmen und neu interpretieren, das ist nichts Neues und dennoch immer wider schön anzusehen. Mehr von Kenny gibt es entweder in seinem Blog oder bei deviantart.
Der italienische Künstler Guido Daniele malt. Im Bereich Bodypainting gibt es viele Sachen, die mir gar nicht gefallen, aber Guidos Arbeiten sind wirklich zwei Blicke wert. Beim ersten Bild, das mir per Mail zuflatterte, habe ich gar nicht bemerkt, dass es sich um eine bemalte Hand handelte. Erst beim zweiten Blick wurde mir klar, wie unfassbar gut die „Werke“ sind. Nach kurzem Mailverkehr erlaubte mir Guido Daniele die Veröffentlichung einiger Werke. Danke dafür. Mehr Bilder nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
In Stuttgart kam es vor einigen Tagen zu einem mutmaßlichen Mord. Die Polizei vermutet, dass der 46-jährige Mann seine Freundin, 59 Jahre alt, ermordet hat. Bisher fehlt von der Frau jede Spur, der Mann wurde in der Schweiz tot aufgefunden. Die Polizei vermutet einen Suizid. Der Max hatte ja bereits darüber berichtet. Noch ist allerdings alles Spekulation, auch wenn es Indizien für einen Mord gibt. Jetzt kann man entweder „rational“ darüber berichten, wie z.B. die Stuttgarter Zeitung, die als Überschrift „Mann soll seine Lebensgefährtin getötet haben“ titelte.
Die Bild Zeitung
Tina Gaedt, die für die Bild Zeitung Stuttgart arbeitet, folgte der Blattlinie und bastelte aus einer Vermutung einen blutrünstigen Stuttgart 21 Killer, der jeden von der Politik verfolgten Egoshooter um ein Vielfaches übertrifft. „Der Killer aus dem S21 Baumhaus“ und viele weitere Plattitüden prasseln auf die geneigten Leser ein.
Bild Zeitung vom 05.03.2013
Die Steigerung der „Story“
Online hat die Bild zunächst von einem „Friedens-Aktivisten“ und einem Paar aus der „Esoterik-Szene“ berichtet. Da ich Bild aus Prinzip nicht verlinke, müsst ihr entweder die Suchmaschine eurer Wahl bedienen, oder mir vertrauen, was ich schreibe. Die ganze Geschichte wurde dann in Bildzeitung-Sensations-Lust weiter gesteigert. Von „S21 Aktivist tötet seine Freundin“ über „So brutal war der Killer zu seiner Freundin“, usw.
Bild Zeitung vom 05.03.2013
Ein Zusammenhang der keiner ist
Über die Wortwahl der Bild Zeitung muss ich kein Wort verlieren. Aus journalistischer Sicht ist es eine unterirdische „Leistung“, bei diesem wohlgemerkt immer noch mutmaßlichen Mord, einen Zusammenhang zwischen einer Protestszene und einem Paar herzustellen. So schafft es die Bild, dass die gesamte Protestbewegung eines Bahnhofs-Projektes auf einmal in einem kriminellen Umfeld dargestellt wird. Ich hoffe, dass die meisten Menschen schlau genug sind, diesem Axel Springer Bluff nicht aufzusitzen. Verantwortungsvoller Journalismus sieht anders aus. Und bitte kommt mir nicht mit „So ist die Bild Zeitung halt“. Das finde ich Bullshit, denn wie hat es Judith Holofernes von „Wir sind Helden“ damals so schön geschrieben:
Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.
Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.
Die eigentliche Tragik
Meine Empathie gehört den beiden an dieser Tragödie beteiligten Menschen. Inständig hoffe ich, dass Laya noch am Leben ist und ihre Verwandten und Freunde sie wieder in die Arme schliessen dürfen. Denn was bei all dem journalistischen Mist vor allem vergessen wird sind die Menschen. Es sind eben nicht nur Stories, reisserische Headlines, etc. Nein, dahinter stehen Menschen, die ein wenig mehr Respekt verdient haben, als es uns die Bild wieder einmal zeigt.
Unser Gehirn ist manchmal total bekloppt, in anderen Momenten ist es eine Kombinationsmaschine. 2003 ging dieser Text durchs Internet, den ich jetzt wieder gefunden habe. Funktioniert aber nur, solange uns der Kontext bewusst ist. Wer wirklich mal einen Test machen möchte, der könnte sich einen unbekannten literarischen Klassiker nehmen und von einem Freund die Buchstaben durcheinander würfeln lassen. Dann steht unser Gehirn doch wieder ziemlich bedröppelt da ;)
So kann es gehen. Da fährt man mit dem Motorboot raus und plötzlich fällt ein Faultier vom Baum direkt ins Boot. Und was macht so ein Faultier dann? Klar, abhängen und die Fahrt geniessen. Trotzdem hoffe ich, dass das Faultier zu seinem ursprünglichen Ort zurückgebracht wurde.
Heute wurde das Leistungsschutzrecht wie erwartet von der Regierungskoalition durchgewunken. Bei der CDU/CSU gab es sagenhafte 2 Stimmen, die sich gegen das LSR aussprachen, Dorothee Bär und Dr. Peter Tauber. Hier die namentliche Liste der Abgeordneten, wer wie abgestimmt hat.
81 nicht abgegebene Stimmen
Mag sein, dass das in Abstimmungen im Bundestag üblich ist, aber 81 Abgeordnete haben nicht teilgenommen? Die Zusammensetzung der fehlenden Mitglieder:
CDU/CSU: 16 – SPD: 25 – FDP: 13 – B90/Grünen: 11 – Die Linke: 16
Der Bundesrat wird das Gesetz schon „abwehren“, da dort die Opposition aus SPD, Grünen und Linken eine Mehrheit besitzt. Das Leistungsschutzrecht ist aber kein Zustimmungsgesetz, sondern ein Einspruchsgesetz. Schleswig Holstein hatte bereits im Januar angekündigt, Einspruch gegen das Leistungsschutzrecht im Bundesrat einzulegen. Eine Mehrheit des Bundesrats muss nun dieses Votum mittragen, um dann eine Einigung im Vermittlungsverfahren zu erzielen. Klar, mit einer Mehrheit im Bundesrat ist absehbar, dass das Votum mitgetragen wird und ein Vermittlungsverfahren startet. Und was passiert, wenn man sich nicht einigt? Wiki meint dazu:
Kommt es im Vermittlungsverfahren zu keinem Kompromiss oder zu einem Ergebnis, das vom Bundesrat nicht akzeptiert wird, kann er gegen das Gesetz nunmehr Einspruch einlegen. Dieser Einspruch kann gemäß Art. 77 Abs. 4 GG vom Bundestag in erneuter Abstimmung (sogenannte „vierte Lesung“) mit absoluter Mehrheit überstimmt werden, also mit der Mehrheit seiner Mitglieder (Kanzlermehrheit). Legt der Bundesrat den Einspruch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit ein, muss der Bundestag ihn mit seiner doppelt qualifizierten Mehrheit überstimmen (Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen, mindestens aber absolute Mehrheit der Mitglieder). Kann der Bundestag den Einspruch jedoch nicht überstimmen, ist das Gesetz gescheitert (Art. 77 Abs. 4 GG).
Ob die finale Entscheidung noch vor der Bundestagswahl im September fällt? Irgendwie haben heute alle verloren.
Vor kurzem gingen die Ziegen, die wie Menschen schreien, durch das Netz. Goats yelling like humans. Jetzt sind unzählige Goats Editions im Netz, wie z.B. der Wilhelm Schrei, und ich habe den ganzen Abend gelacht. Ehrlich.