Wir haben uns jetzt extra so ein Papierflieger-Faltbuch ausgeliehen, damit wir mal ein paar andere Varianten als die bisherigen falten können. Die Kinder lieben Papierflieger und irgendwann lassen wir sie entweder vom Balkon fliegen, oder aber wir gehen in den Höhenpark auf einen Aussichtsturm und lassen sie nach unten segeln. Dann gibt es die Spielchen „Welcher Flieger bleibt länger in der Luft?“ oder „Welcher schafft mehr Kurven bis zum Boden?“ und und und… Was dieser junge Mann allerdings zeigt haben wir bis jetzt noch nicht geschafft.
Das Londoner Animationsstudio Bird Box Studio hat einen meiner all time favourites Kurzfilme gemacht. Ursprünglich hiess das Video mal „Wildebeests“, also Gnus. Irgendwann hat sich der viel bessere Titel „Don´t argue with idiots“ bei mir durchgesetzt. Wir alle kennen diese Situationen nur zu gut, oder?
Nach einem Artikel beim Max erinnerte ich mich an diese wunderbare Geschichte. Ausserhalb Asuncións, der Hauptstadt Paraguays, liegt das Slum Cateura, das auf einer Mülldeponie errichtet wurde. Rund 25.000 Familien leben dort, umgeben von Müll. Das Leben besteht normalerweise daraus, das aus dem Müll zu fischen, was sich noch irgendwie zu Geld machen lässt.
Kenny Durkin arbeitet als Illustrator in Florida. Unter anderem illustriert er die Muppets so, als ob sie berühmte Schauspieler oder TV-Show Entertainer wären. Bekannte Figuren nehmen und neu interpretieren, das ist nichts Neues und dennoch immer wider schön anzusehen. Mehr von Kenny gibt es entweder in seinem Blog oder bei deviantart.
Der italienische Künstler Guido Daniele malt. Im Bereich Bodypainting gibt es viele Sachen, die mir gar nicht gefallen, aber Guidos Arbeiten sind wirklich zwei Blicke wert. Beim ersten Bild, das mir per Mail zuflatterte, habe ich gar nicht bemerkt, dass es sich um eine bemalte Hand handelte. Erst beim zweiten Blick wurde mir klar, wie unfassbar gut die „Werke“ sind. Nach kurzem Mailverkehr erlaubte mir Guido Daniele die Veröffentlichung einiger Werke. Danke dafür. Mehr Bilder nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
In Stuttgart kam es vor einigen Tagen zu einem mutmaßlichen Mord. Die Polizei vermutet, dass der 46-jährige Mann seine Freundin, 59 Jahre alt, ermordet hat. Bisher fehlt von der Frau jede Spur, der Mann wurde in der Schweiz tot aufgefunden. Die Polizei vermutet einen Suizid. Der Max hatte ja bereits darüber berichtet. Noch ist allerdings alles Spekulation, auch wenn es Indizien für einen Mord gibt. Jetzt kann man entweder „rational“ darüber berichten, wie z.B. die Stuttgarter Zeitung, die als Überschrift „Mann soll seine Lebensgefährtin getötet haben“ titelte.
Die Bild Zeitung
Tina Gaedt, die für die Bild Zeitung Stuttgart arbeitet, folgte der Blattlinie und bastelte aus einer Vermutung einen blutrünstigen Stuttgart 21 Killer, der jeden von der Politik verfolgten Egoshooter um ein Vielfaches übertrifft. „Der Killer aus dem S21 Baumhaus“ und viele weitere Plattitüden prasseln auf die geneigten Leser ein.
Bild Zeitung vom 05.03.2013
Die Steigerung der „Story“
Online hat die Bild zunächst von einem „Friedens-Aktivisten“ und einem Paar aus der „Esoterik-Szene“ berichtet. Da ich Bild aus Prinzip nicht verlinke, müsst ihr entweder die Suchmaschine eurer Wahl bedienen, oder mir vertrauen, was ich schreibe. Die ganze Geschichte wurde dann in Bildzeitung-Sensations-Lust weiter gesteigert. Von „S21 Aktivist tötet seine Freundin“ über „So brutal war der Killer zu seiner Freundin“, usw.
Bild Zeitung vom 05.03.2013
Ein Zusammenhang der keiner ist
Über die Wortwahl der Bild Zeitung muss ich kein Wort verlieren. Aus journalistischer Sicht ist es eine unterirdische „Leistung“, bei diesem wohlgemerkt immer noch mutmaßlichen Mord, einen Zusammenhang zwischen einer Protestszene und einem Paar herzustellen. So schafft es die Bild, dass die gesamte Protestbewegung eines Bahnhofs-Projektes auf einmal in einem kriminellen Umfeld dargestellt wird. Ich hoffe, dass die meisten Menschen schlau genug sind, diesem Axel Springer Bluff nicht aufzusitzen. Verantwortungsvoller Journalismus sieht anders aus. Und bitte kommt mir nicht mit „So ist die Bild Zeitung halt“. Das finde ich Bullshit, denn wie hat es Judith Holofernes von „Wir sind Helden“ damals so schön geschrieben:
Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.
Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.
Die eigentliche Tragik
Meine Empathie gehört den beiden an dieser Tragödie beteiligten Menschen. Inständig hoffe ich, dass Laya noch am Leben ist und ihre Verwandten und Freunde sie wieder in die Arme schliessen dürfen. Denn was bei all dem journalistischen Mist vor allem vergessen wird sind die Menschen. Es sind eben nicht nur Stories, reisserische Headlines, etc. Nein, dahinter stehen Menschen, die ein wenig mehr Respekt verdient haben, als es uns die Bild wieder einmal zeigt.
Unser Gehirn ist manchmal total bekloppt, in anderen Momenten ist es eine Kombinationsmaschine. 2003 ging dieser Text durchs Internet, den ich jetzt wieder gefunden habe. Funktioniert aber nur, solange uns der Kontext bewusst ist. Wer wirklich mal einen Test machen möchte, der könnte sich einen unbekannten literarischen Klassiker nehmen und von einem Freund die Buchstaben durcheinander würfeln lassen. Dann steht unser Gehirn doch wieder ziemlich bedröppelt da ;)
So kann es gehen. Da fährt man mit dem Motorboot raus und plötzlich fällt ein Faultier vom Baum direkt ins Boot. Und was macht so ein Faultier dann? Klar, abhängen und die Fahrt geniessen. Trotzdem hoffe ich, dass das Faultier zu seinem ursprünglichen Ort zurückgebracht wurde.
Heute wurde das Leistungsschutzrecht wie erwartet von der Regierungskoalition durchgewunken. Bei der CDU/CSU gab es sagenhafte 2 Stimmen, die sich gegen das LSR aussprachen, Dorothee Bär und Dr. Peter Tauber. Hier die namentliche Liste der Abgeordneten, wer wie abgestimmt hat.
81 nicht abgegebene Stimmen
Mag sein, dass das in Abstimmungen im Bundestag üblich ist, aber 81 Abgeordnete haben nicht teilgenommen? Die Zusammensetzung der fehlenden Mitglieder:
CDU/CSU: 16 – SPD: 25 – FDP: 13 – B90/Grünen: 11 – Die Linke: 16
Der Bundesrat wird das Gesetz schon „abwehren“, da dort die Opposition aus SPD, Grünen und Linken eine Mehrheit besitzt. Das Leistungsschutzrecht ist aber kein Zustimmungsgesetz, sondern ein Einspruchsgesetz. Schleswig Holstein hatte bereits im Januar angekündigt, Einspruch gegen das Leistungsschutzrecht im Bundesrat einzulegen. Eine Mehrheit des Bundesrats muss nun dieses Votum mittragen, um dann eine Einigung im Vermittlungsverfahren zu erzielen. Klar, mit einer Mehrheit im Bundesrat ist absehbar, dass das Votum mitgetragen wird und ein Vermittlungsverfahren startet. Und was passiert, wenn man sich nicht einigt? Wiki meint dazu:
Kommt es im Vermittlungsverfahren zu keinem Kompromiss oder zu einem Ergebnis, das vom Bundesrat nicht akzeptiert wird, kann er gegen das Gesetz nunmehr Einspruch einlegen. Dieser Einspruch kann gemäß Art. 77 Abs. 4 GG vom Bundestag in erneuter Abstimmung (sogenannte „vierte Lesung“) mit absoluter Mehrheit überstimmt werden, also mit der Mehrheit seiner Mitglieder (Kanzlermehrheit). Legt der Bundesrat den Einspruch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit ein, muss der Bundestag ihn mit seiner doppelt qualifizierten Mehrheit überstimmen (Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen, mindestens aber absolute Mehrheit der Mitglieder). Kann der Bundestag den Einspruch jedoch nicht überstimmen, ist das Gesetz gescheitert (Art. 77 Abs. 4 GG).
Ob die finale Entscheidung noch vor der Bundestagswahl im September fällt? Irgendwie haben heute alle verloren.
Vor kurzem gingen die Ziegen, die wie Menschen schreien, durch das Netz. Goats yelling like humans. Jetzt sind unzählige Goats Editions im Netz, wie z.B. der Wilhelm Schrei, und ich habe den ganzen Abend gelacht. Ehrlich.
Warum schreiben manche User in diversen Sozialen Netzwerken unter einem Pseudonym und laden ein Realbild hoch? Irgendwie erschliesst sich mir dieser Gedanke nicht. Wer klärt mich bitte auf?
Morgen steht im Bundestag die Verabschiedung der Änderung des Urheberrechts an. Die Änderung wird hierzulande mit Leistungsschutzrecht betitelt. Je länger ich mich nun mit dem Thema befasse, desto weniger verstehe ich den Sinn. Ja, ich verstehe, dass Verlage im Internet endlich Geld verdienen wollen. Doch das Leistungsschutzrecht ist der falsche Weg.
In letzter Sekunde entschied sich die Koalition aus CDU, CSU und FDP noch mal um, und nahm dem Gesetzentwurf am Dienstag die letzte Schärfe, die noch geblieben ist. Anfangs wollten die HLobbyverleger durch die Gesetzesänderung fast das gesamte Netz bluten lassen, dann sollte es „nur noch“ Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing, etc. und News-Aggregatoren betreffen. Doch das findet die Koalition plötzlich auch doof und deswegen sollen nun auch Suchmaschinen wie Google die Nachrichtentexte explizit anreißen und verlinken dürfen.
Verzeiht mir, wenn ich mich da so naiv verhalte, aber diese Frage stellt sich mir tatsächlich. Sollen nun nur noch Aggregatoren wie z.B. rivva oder 10000flies eine Lizenzgebühr bezahlen? Wenn ja, dann wird dabei sicherlich jede Menge Lizenzgebühr fliessen. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, dass diese wichtigen Aggregatoren aus dem Netz verschwinden dürfte um einiges höher liegen, als dass sie eine Lizenzgebühr bezahlen. Ist es nicht eher so, wie Udo Vetter schreibt:
Ich habe nach wie vor die große Befürchtung, dass es in Wirklichkeit gar nicht gegen Google geht. Sondern darum, die Deutungshoheit der Verlage im Netz gegenüber Blogs, Facebook und Twitter zurückzugewinnen.
Endlich in der digitalen Welt ankommen
Natürlich gibt es Verlage, die schon sehr stark in der digitalen Welt verankert sind. Sei es durch eine enge Verknüpfung mit ihren Lesern, besondere Apps, etc. Solange aber die Verlage noch mehrheitlich auf die Kombination aus klassischer Bannerwerbung und fieser Klickstrecke setzen, solange sollte man an einer Weiterentwicklung des eigenen Angebotes arbeiten. Dass sich User einen Adblocker in ihrem Browser installieren ist doch wirklich keine Überraschung mehr. Hier, also online, ist das Leben eben etwas anders, als bei einer gedruckten Zeitung, die sich ja hauptsächlich aus Anzeigenverkäufen finanziert. Hier, online, kommt man über einen Mehrwert für den user weiter, über einen eigenen sinnvollen Service, sei es als App, oder oder oder… Im Internet seid ihr, liebe Verlage, nur ein Punkt unter vielen, den ein User „ansurft“. Ihr seid ein Weiterleitungspunkt, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Eine Suchmaschine nur für Verlagsprodukte
Tja, das wäre durchaus eine Alternative. Einem User ist es sehr oft egal, bei welchem Verlag er einen Artikel liest. Das Thema ist wichtig. Hierzu konsumiert der User unterschiedlichste Artikel, bei Verlagen, aber eben auch in Blogs oder sonstwo. Obwohl, die Idee mit der Suchmaschine solltet ihr euch noch mal überlegen. Vielleicht müsst ihr dann durch das Leistungsschutzrecht noch eine Lizenz für eure eigenen Verlagsangebote erwerben. Das würde dann dem katze-Schwanz Prinzip folgen.
Was vom Leistungsschutzrecht bleibt
Nichts, ausser genügend gesetzliche Schlupflöcher, über die winklinge Anwälte dann schon das nötige Geld hereinholen könnten. Ich lasse mich überraschen.
Ach Kinder. Evie ist toll. Im Yosemite Nationalpark hat die kleine Junior Rangerin aus Versehen zwei kleine Stöcke mit nach Hause genommen. Dort wurde ihr klar, dass man aus dem Nationalpark nichts mitnehmen darf. Daraufhin schreibt sie einen Entschuldigungsbrief an Matt, der als Park Ranger arbeitet und legt die zwei Stöcken dazu. Matt stellt das Bild auf reddit. In den Kommentaren kommt die Idee auf, dass Matt doch ein Bild von den beiden Stöcken machen und Evie das Foto dann in einem Brief zuschicken könnte. Und siehe da, Matt schreibt:
Reading all the responses below, I wanted to let you know what I decided: I’m going to take photos of the sticks in various places in the park, then send Evie the pictures and ask her which spot she wants the sticks in. (I’ve already been in touch with her parents by email, so this should actually be pretty easy to do.)
Evie darf also entscheiden, wo diese beiden Stöcke zukünftig liegen sollen. Und jetzt komme mir keiner und sage das Internet ist böse oder gemein. Das ist einfach nur wunderschön. Danke Matt!
Brief von Evie an Matt, der als Park Ranger im Yosemite Nationalpark arbeitet
Das ist wieder mal lusitg und cool zugleich. Steve Casino hat irgendwann festgestellt, dass eine Erdnuss, die er essen wollte, so aussah wie er. Also malte er mit einem Filszstift sein Gesicht auf die Erdnuss. Mit der Zeit entwickelte Steve seine Technik immer weiter. Prominente wie die Sex Pistols oder Andy Warhol wurden auf Nüssen verewigt. Ich finde die Teile ja echt cool, aber 500,- Dollar für eine bemalte Erdnuss. Sorry, das ist mir dann doch zu viel.
Sreenshot aus dem Video: Sex Pistols auf Erdnüsse gemalt von Steve Casino
Ihr kennt das #FirstWorldProblems Meme, oder? User posten auf Twitter unter diesem Hashtag allerlei „belanglose“ Dinge, jedoch meist mit der nötigen Portion Ironie. Ein erfundenes Beispiel wäre folgender Tweet: „Im Bett liegen und nicht an den Lichtschalter kommen. #FirstWorldProblems“ Die Werber von DDB New York bedienten sich einiger #FirstWorldProblems Tweets, um die „Hashtag Killer“ Kampagne (pro Bono) für WATERisLIFE umzusetzen. Ziel war es Spenden für „WATERisLIFE“ zu generieren und den Hashtag #FirstWorldProblems von Twitter zu verbannen.
Erinnert ihr euch noch an „The Joy of Painting“ mit Bob Ross? Der Bob hatte so eine Technik, dass angeblich selbst die unfähigsten Menschen auf einmal fähig waren, großartige Werke zu malen. Ich habe Bob Ross immer als abendliche Meditation genutzt. Der hatte so eine beruhigende Art. „Touch with the corner of the brush and give it an upward push“ und so. Das beruhigte. Hier nun die Bob Ross ASCII Version von Squirrel Monkey.
Sicherheitsleute in Russland haben herausgefunden, wie sich auf einem Bankautomaten „Angry Birds“ spielen lässt. Über ein langes Berühren des Touchscreens wird ein Rechtsklick ausgeführt. Daraufhin konnten sie über diverse Kontextmenüs Angry Birds installieren und spielen, was noch ein sehr nettes Verhalten ist. Details wurden natürlich nicht verraten. Ich möchte nicht wissen, was man noch alles damit anstellen könnte.
Am Freitag abend lief ich um 18 Uhr zur S-Bahn Haltestelle „Stadtmitte“, um nach Hause zu fahren. Auf dem Weg zur S-Bahn stand ein älterer Mann, ungefähr 60 Jahre alt und verkaufte den „Trott-war“. Von weitem sah ich, dass 3 Jugendliche vor dem Mann standen. Der Tonfall war sehr laut. Ich blieb in sicherer Entfernung stehen und beobachtete die Szene.
Je länger ich da stand, um so seltsamer wurde die Szenerie. Der Mann, ich nenne ihn jetzt mal Olaf, war gerade dabei, den Verkaufstag zu beenden. Irgendwann begann einer der Jugendlichen, Olaf am Arm zu berühren und ein wenig unsanft zu schieben. Eine absurde Szene. Für mich stand die Welt still, während Unmengen an Menschen in ihrer Hektik zur Bahn liefen oder von dort kamen. Freeze. Was tun?
Motiv aus der aktuellen und sehr gelungenen Trott-war Kampagne
Suche auf Facebook eine dir unbekannte Person und male, zeichne, illustriere das Profilbild nach. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Kurz und knapp ist das „Selfless Portraits„. User aus der ganzen Welt malen ein Profilbild einer ihr fremden Person.
Selfless Portraits is a collaborative art project aiming to bridge the gap between technology and humanity by encouraging small, creative gestures between strangers across the globe.
Da sind schon einige Perlen dabei. Schön daran finde ich die Grenzenlosigkeit. So malt jemand aus Cuba eine Person aus dem Congo usw. Was mir noch fehlt ist die Suche nach Personen. Aber ansonsten eine nette Idee.
Freitags 16.00 Uhr. Leute, jetzt mal alle mit einstimmen. Mana Mana, Mana Mana, usw. Diesmal habe ich eine Variante gefunden, die nicht gesperrt wurde, so wie diese 3 Videos, die alle in einem Artikel von vor 2 Jahren stecken und jetzt alle nicht mehr abspielbar sind. Ach ja, das hätte auch eines meiner Kinder sein können, denn wenn wir so ein Lied singen müssen sie mich dann etwas bremsen. Wie das Kind hier bei 0:31 Sekunden. Mein Lieblingsteil beginnt bei 0:26 Sekunden.
Gestern ging der Bachelor zu Ende. Wie ich das bemerkte? An jedem Bachelor Sendetag sagt mir die Statistik des Blogs, dass sehr viele Menschen den Artikel „Der Bachelor wird bei Xing gecastet“ aufrufen. Also schaute ich gestern abend, was unser aller Liebling Bild.de zum Thema zu sagen hat. Siehe da, die Bild berichtete unmissverständlich, dass der Vater des Bachelors Heinz passender fand. Welchen Heinz?
Screenshot der Meldung zum Bachelor Finale bei Bild.de – Stand 20.02.2013
Woohoooooo, und weil das vielleicht doch etwas missverständlich war, setzte Bild.de heute noch einen drauf. Der Text wurde umformuliert und die Aussage ist nun unmissverständlich:
Screenshot der Meldung zum Bachelor Finale bei Bild.de – Stand 21.02.2013
Der Raum der Installation „The Phoenix is closer than it appears“ von Thilo Frank ist 4 x 4 x 8 Meter gross. Darin hängt eine Schaukel und egal wohin man schaut, man schaukelt immer in die Unendlichkeit. Würde ich gerne mal ausprobieren.
„The Phoenix is closer than it appears“ von Thilo Frank / 2010
Mist, ich sollte endlich bessere Überschriften finden. Die niederländischen Designer Luc van Hoeckel und Pim van Baarsen haben gemeinsam mit Sakramenta einen Parkplatz in Malawi in einen Spielplatz umfunktioniert. Der ganze Spielplatz besteht aus wiederverwendeten Matertialien wie Autoreifen, Achsen, etc. Das Highlight ist natürlich der ausrangierte Krankenwagen, der den Kids als eine Art Aufenthaltsort dient.
Der Hintergedanke ist noch viel schöner. Der Spielplatz liegt direkt neben einem Krankenhaus (Beit Cure hospital Blantyre) und hilft somit den dort behandelten Kindern mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft gemeinschaftlich zu spielen. Mehr Fotos nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
Pornografie im Internet. Ja, gibt es. Angeblich beziehen sich 25% aller Suchanfragen bei Google auf Pornografie. AsapSCIENCE hat versucht die Auswirkungen auf das menschliche Gehirn zu erklären.
Ok, der Ronny postet ständig goldige Faultierbabys. Gestern hatte er ein Video mit ganz vielen Tierszenen gepostet, das einem ein großes Awwwwww entlockte. Doch zurück zum Faultier. Das hier fehlt in der Faultiersammlung noch, oder ich habe es einfach übersehen. Ein Faultier verschenkt eine Blume. Ok, es ist nur ein Blatt einer Blume, trotzdem eine nette Geste.
Der Grafikdesigner und Illustrator David Laferriere beherrscht nicht nur sein Handwerk. Nein, er ist auch ein ganz toller Vater. Seit 2008 malt er seinen beiden Kindern jeden Tag eine kleine Illustration als Überraschung auf die Sandwichtüten. So werden Tag für Tag die Sandwiches belegt, danach gemalt und noch schnell Fotos gemacht. Mehr Fotos nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
Sandwich Bag „Creature 13w“ – Courtesy of David Laferriere
Das BMI stützt sich in seiner Argumentation auf einen Aufsatz aus dem Jahr 2006. Geschrieben hat diesen Aufsatz der Jurist Jan Hecker, damals Beamter im Bundesinnenministerium und zeitweise auch für das Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig. Seit 2011 ist Hecker Richter am Bundesverwaltungsgericht. Morgen ist er einer der Richter, die über die Klage entscheiden.
P.S. Warum diese Abwehr des Bundesministeriums des Innern? Ach ja, ein Bild-Redakteur gefragt hatte, wie viele ehemalige Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes eine Nazi-Vergangenheit hatten. Und jetzt ihr.
Im Four Corner Store gibt es 35mm Kameras von FUUVI, die als Trinkpäckchen getarnt sind. Auslöser ist der Strohhalm. Mit 28mm Optik und Blende f9.5 sind die Teile bestimmt nicht für Konzerte geeignet, aber für einige Schnappschüsse sollte es allemal genügen. Lomo war gestern, heute ist Trinktütenfotografie.
Super Charge und Miel et un citron Kameras als Trinkpäckchen getarntKaffee und Milch – Kameras als Trinkpäckchen getarntWasser und Multivitamin Saft – Kameras als Trinkpäckchen getarnt
Nicolas Ritter hat eine ganz hervorragende Serie namens „One“. Dabei geht es um das Individuum in einer Menschenmenge. Ich liebe diese Cinemagraphen. Nicolas schreibt dazu:
the project » one « focuses on the individual in a crowd. It particularly imitates the way in which the human eye observes: not viewing a crowd as a crowd, but observing little micro-scenes inside of it. all images are taken in london.
Mehr Bilder gibt es nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
So sieht das aus. Die Tiere haben beschlossen zurückzuschlagen. Liebe Menschen, bringt euch in Sicherheit, das hier nimmt immer größere Dimensionen an. Bald werden die Tiere die Weltherrschaft an sich reissen.
This site is dedicated to serve as an archival record of a first edition NYCTA Graphics Standards Manual designed
by Massimo Vignelli of Unimark International. The manual was found in a locker beneath old gym clothes. Roll over the images to magnify. Enjoy.
Ja, mal kurz im Spind unter ein paar alten Sportklamotten gewühlt und so ein Dokument gefunden. Wow, manchmal begeistert mich Design doch noch, vor allem so alte Schinken.
New York City Transit Authority Graphics Standards Manual – 1970 erstellt von Unimark international (Designer: Massimo Vignelli)New York City Transit Authority Graphics Standards Manual – 1970 erstellt von Unimark international (Designer: Massimo Vignelli)New York City Transit Authority Graphics Standards Manual – 1970 erstellt von Unimark international (Designer: Massimo Vignelli)
(via Laughing Squid)
Da haben sich ja zwei gefunden. Heiner Geißler, seinerzeit Schlichter beim Projekt Stuttgart 21, sieht keinen anderen Weg, als Stutgart 21 zu realisieren. Zitat Spiegel:
Der frühere Schlichter im Streit um Stuttgart 21, Heiner Geißler, sprach sich am Montag für eine Fertigstellung des Bahnhofs aus. Die steigenden Kosten seien ein „lösbares Problem“, sagte Geißler. „Ich finde, für ein solches Projekt muss das Geld da sein.
Da echauffieren sich jetzt Menschen, aber bereits damals hatte Geißler die Devise „Weiterbauen“ mit nötigen Verbesserungen im Schlichterspruch kundgetan. Ein simples „Plus“ beruhigte seinerzeit einige Gemüter. Jetzt ist Geißler egal, wie viel das Projekt kosten wird. Als Attac Mitglied meint er, dass für so ein Projekt also Geld da sein muss. Stimmt, Geld ist immer da. Die Frage ist nur, aus wessen Geldbeutel man sich bedient? Auch wenn das nicht in den Kontext passt. Die verfälschte Umfrage mit dem Thema „Was ist gerecht?“ ist eine weitere Farce, die eines offenlegt. Bei allem Aufschwung, den uns die liebe CXU, FDP, etc. über die letzten Jahre medial unter die Nase gerieben haben (gemeinsam mit der INSM), bleibt festzuhalten: bei mir kam davon nichts an. Ehrlich. Ich würde das zugeben.
Und jetzt eure Bundeskanzlerin
Der Aufregung noch nicht genug, stimmt gleich noch die Regierungskoalition mit ein, allen voran natürlich eure Bundeskanzlerin. Im vermeintlichen Wissen, dass die 2,3 Milliarden Mehrkosten (inklusive angeblicher 1,2 Mrd. Sicherheiten) noch nicht das Ende der anstehenden Kosten sind, äusserte Frau Merkel einen tollen Wunsch, doch keiner weiss so richtig, wie dieser umgesetzt werden soll:
(…) will die Regierungschefin das Aus des Bahnprojekts verhindern. Die bundeseigene Deutsche Bahn soll deshalb als Bauherrin alles daran setzen, S 21 billiger zu bauen sowie Land und Stadt an den Mehrkosten von bis zu 2,3 Milliarden Euro zu beteiligen. (…)
ICH WILL DAS PROJEKT. ICH WILL DIESES VERDAMMTE STUTTGART 21. ICH WILL DAS ALLES. JETZT. ICH BIN DEUTSCHLAND. ICH BIN DEMOKRATIE. ICH WILL WIEDER GEWÄHLT WERDEN. ICH WILL, DASS ALLES LÄUFT, WIE ICH DAS SAGE. ICH WILL. ICH WILL. ICH WILL. ICH WILL MICH BRÜSTEN, DASS DEUTSCHLAND EIN ZUKUNFTSLAND IST.
P.S. Als kleiner Tipp: vielleicht hilft „Bitte, bitte“ weiter.
Sorry für diese Überschrift, aber die Alternative „Mini Cooper, alle Pferde an Bord“ fand ich zu nichtssagend. Klar, dass ein Werber irgendwann auf den momentan laufenden Pferdefleischzug aufspringt. Ich hätte auf Sixt getippt, jetzt ist es Mini Cooper. Mit einem etwas platten Spruch reiten sie nun die Pferdeskandalwelle mit. Egal. Die alten Minis sind tausendmal schöner und haben einfach Stil.
Weiss nicht, ob ihr den französischen Beatboxer Alem (Facebook Link) kennt. Ich bin ja bekennender Beatbox Fan, auch wenn ich keine Ahnung habe, auf was man da achten muss/soll. Hauptsache der Beat stimmt. Vor kurzem habe ich die Dubstep Beatboxer gepostet, heute Alem, der etwas manisch gegen ein Metronom beatboxt. Sehr schön.
Hier noch ein kleines Video, als Alem die „École Massieu“ besuchte. Schaut mal wie viel Spaß einige Kinder haben. Hahaha, der kleine Kerl mit dem blauen Pullover und den blonden Haaren. Das mag ich.
Gut, man schaut immer wieder, ob es vielleicht doch eine finanzierbare Wohnung in Stuttgart gibt. Nein, 1.500,- Euro warm für eine 4 Zimmer-Wohnung, 80 qm, sind keine Diskussionsgrundlage. Wir wollen nur wohnen, kein Königreich errichten. Was einem in den Anzeigen meist versprochen wird, ist vor Orf oftmals gar nicht vorhanden. Da kam die Anzeige dieses angeblichen Hausverkäufers doch sehr sympathisch rüber. Ein Zweifamilienhaus 20km von Passau entfernt. Ok, das Haus steht in einem Dorf. Sehr lustig allerdings, was der gute Mann unter dem Punkt „Sonstiges“ ganz unten schreibt:
…Das Haus liegt in dem kleinen Kaff Scherleinsöd, wo die Straßen immer wieder von Pferden zugeschissen werden. Eine geeignete Schaufel sollte man deshalb immer zur Hand haben, um wenigstens die Einfahrt zum eigenen Grundstück freizuschaufeln. Pferde-, Rinder- und Geflügelhaltung in der unmittelbaren Nachbarschaft sorgen dafür, dass Ihnen die Arbeit nicht ausgeht. Flugenten kacken Ihnen die Terrasse voll, Hühner graben Ihnen die Gartenbeete um…
Und weiter gibt er sich ganz weltoffen und realistisch:
…Wenn Sie Ihr Kapital unbedingt vernichten wollen, sollten Sie also zugreifen. Oder wenn Sie verrückt sind!…
Nach einigen Jahren kommt bei WordPress der Punkt, an dem die Datenbank extrem groß wird. Gestern war ich dran. Es wurden keine Artikel und Seiten mehr angezeigt. Etwas Recherche betrieben und festgestellt, dass das irgendwas mit der Datenbank zu tun haben könnte.
Ein Backup sollte bei einer Änderung innerhalb der Datenbank für jeden selbstverständlich sein. Dies funktioniert ganz einfach über phpMyAdmin oder über ein entsprechendes WordPress Plugin, wie zum Beispiel BackWPup.
Revisionen von Artikeln
WordPress legt bei jedem geschriebenen Artikel Revisionen an, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu einer älteren Version zurückkehren zu können. Für manche mag diese Funktion sinnvoll sein, ich habe sie noch nie genutzt. Da ich auch kein Techniker bin, habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Plugin begeben, das die WordPress Datenbank entmüllt. Fündig geworden bin ich bei WP CleanFix. Plugin installiert und los gehts. Insgesamt hatte ich hier 17.358 Revisionen in der Datenbank rumliegen, die kein Mensch mehr braucht. Danke. Alle gelöscht. Datenbank um ca. 33 MB verringert. Fertig.
Wer wie ich keine Revisionen benötigt, kann diese auch dauerhaft über die Datei „functions.php“ im verwendeten Theme Ordner deaktivieren:
WordPress benötigt die Tabelle gar nicht, sondern sie wird von Akismet verwendet. Irgendwann nach einem Update auf Akismet 2.5.1 hat das Plugin die gelöschten Kommentare (Spam) nicht aus der Datenbank entfernt, sondern alle Spam-Kommentare blieben in der Tabelle stehen. Na prima, also nichts wie weg mit dem ganzen Datenschmutz. Dies verringerte die Datenbank um ca. 38 MB.
Nicht verwendete Tabellen löschen
Das ist ein Schritt, den man nur bei absoluter Sicherheit, dass die Tabelle nicht mehr verwendet wird, durchführen sollte. Da ich gerne ab und an ein paar Plugins teste, stellte ich sehr schnell weitere Tabellen fest, die nicht mehr in Verwendung sind. Irgendwann hatte ich mal ein Rating im Blog (das muss ewig her sein), dann ein Anti-Spam Plugin und vieles vieles mehr. Alles gelöscht. Die Datenbank um ungefähr 3 MB verringert.
Die Datenbank ist wieder frisch
Nachdem ich all diese Schritte vollzogen habe, waren auch die Artikel und Seiten im Blog wieder sichtbar. Das Plugin WP-CleanFIX habe ich wieder auf „Inaktiv“ gestellt. Insgesamt hat sich die Datenbankgröße so von anfangs stattlichen 96 MB auf 22 MB verringert. Muss man eigentlich immer erst vor einem Problem mit dem Blog stehen, um zu handeln? Bei mir scheint das so zu sein.
P.S. Das ist alles keine 1:1 Anleitung, sondern der Weg, wie ich vorgegangen bin. Also Garantie ausgeschlossen. Wenn ihr ähnliche Probleme habt, vergesst bitte das Backup der Datenbank nicht.
Das Orange County Museum of Art hält momentan einen Rückblick auf 40 Jahre Richard Jackson. Für diese Retrospektive namens „Ain’t Painting a Pain“ hat Richard Jackson eine übergroße Hundeskulptur, den „Bad Dog“ an das Museum gestellt, der gelbe Farbe an die Wand pinkelt. Ja, das ist Kunst.
Ich dachte damals auf der Documenta in Kassel, dass Kunst schon ein wirklich schwieriges, subjektives Feld ist. Da lag ein Handbesen und eine Handschaufel in der Ecke und die Sicherheitskräfte mussten ständig verhindern, dass Kinder damit spielen.
Ihr habt „Harlem Shake“ in allen anderen Blogs gelesen und ich wollte das ursprünglich einfach vorbeiziehen lassen. Bis, ja, bis die Exorcist Edition kam:
UltraTech verkauft den ultimativen Wasser,- und Schmutzschutz. Das Video ist teilweise grandios, vor allem der Teil, in dem das Wasser ein Rechteck bildet und nicht wegfliesst. UltraTech schreibt dazu:
Ultra-Ever Dry is a superhydrophobic (water) and oleophobic (hydrocarbons) coating that will completely repel almost any liquid. Ultra-Ever Dry uses proprietary nanotechnology to coat an object and create a barrier of air on its surface.
Was man damit alles beschichten könnte? Ich würde wahrscheinlich die komplette alte Vespa damit beschichten. Die Vorstellung, dass der alte Blechroller nicht mehr rosten würde, oh, das wäre so schön.
Jawoll, die Nürnberg Fans sind kleine Revoluzzer und kümmern sich um ihre Grundbedürfnisse. Da freut sich der 1. FC Nürnberg über den neuen Sponsor und über die zukünftige Umbenennung des Stadions in „Grundig Stadion“. Tja, und weil einige Fans durstig sind, sicherten sie sich die Domain grundig-stadion.de und geben diese Domain erst gegen Freibier wieder her. Nürnberg, ach das ist so schön. Vielleicht kommt dann auch noch der Hoeneß mit ein paar Gratis-Bratwürsten vorbei. Glückwunsch!
Eine kleine Anektode aus 2007
Ach was war das für ein tolles Jahr. Stuttgart wurde Meister. Als eingefleischter Nürnberg Fan aber, gerade 1 Jahr in Stuttgart, fieberte ich dem Pokalfinale Nürnberg gegen Stuttgart entgegen. Bei einem Freund trafen wir uns. Viele Stuttgart Fans, ich als einziger Clubberer. In Vorbereitung auf das Finale hatte Borna, Stuttgart Fan und Freund, ein Lied geschrieben. Den Blog gibt es leider nicht mehr, die Lieder aber schon. Ach schön.
Am Pokalabend konnte ich kaum mehr hinschauen. Teilweise vor der Leinwand kniend freute ich mich über jedes Tor des Clubs, während die Stuttgart Fans hinter mir auf der Couch dachten, ich sei irre. War ich an diesem Abend auch. Die Stuttgart Fans freuten sich aber auch zwei Mal, da schaute ich ziemlich komisch. Das nur als Randnotiz. 10 Stuttgarter kämpften, bis, ja bis Kristiansen mit seinem grandiosen Tor das 3:2 für Nürnberg machte. Da brachen alle Dämme. Wir wurden Pokalsieger.
Nach dem Finale nahm Borna dann dankenswerterweise nochmal ein Lied auf, wurde Franke, Frabe und vieles mehr. Ach, das war eine tolle Zeit.
In der Bucht verkauft gerade jemand eine Kamerasammlung. Über 1.000 analoge Kameras, die über 50 Jahre gesammelt wurden. Boah, wenn ich die Kohle hätte, ich wüsste nicht, ob ich da nicht zuschlagen würde. Der angesetzte Preis liegt aber bei $34,999.00. Uff.
Thumb: Hello my lovely, dear bunny (popular word to call a girlfriend in Russia)! I love you with the breath of each new day, with the beginning of every summer and winter. And I am so happy that “WE” exist.
And I give you my rap as a present, these are my flowers (like a bouquet of flowers).
Oh I am so happy that you are near me.
Now I am passing on the words to Salvador, not Dali,
but the favorite cat will say the words of love.
Salvador: I loooove youuuu, the dream of my days.
Thumb: And I cannot not to think about her.
Salvador: She is the most beautiful! She is the joy of the new day!
Thumb: Oh, if only you knew how I love you!
Salvador: I love you, the dream of my days!!!
Thumb: And I cannot not to think about her.
Salvador: She is the most beautiful! She is the joy of the new day!
Thumb: If only you knew how I love you!
Als Kind hatte ich einen Wellensittich, der ständig die ganze Tapete abknabberte. Ja, ich wollte, dass er fliegen darf und nicht nur im Käfig sitzt. Er setzte sich gerne auf die Schulter und pickte ständig an einem herum. Sein Lieblingsziel waren Nasen. Dieser gynandromorphe Wellensittich ist auf einer Seite blau, auf der anderen Seite grün. Wow, das sieht irgendwie ganz schön toll aus.
Gestern lief in der ARD die Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon„. Bereits 2011 hatte der Konzern angeblich eine Lücke im Sozialgesetzbuch ausgenutzt, um vor allem in der Vorweihnachtszeit viele „Mitarbeiter“ unter einer „Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung“ zu beschäftigen. Für umme. Nichts. Nada. Rien. Null. Nix.
Screenshot Amazon Webseite – Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“
Der damalige „Vorfall“ zeigte bereits die auf absolute Gewinnmaximierung ausgelegte Unternehmensstruktur. Wird Amazon nach der Dokumentation Schaden nehmen? Nein. Wird es Amazon interessieren? Nein. Während im kleinen Deutschland gerade ein kleines Stürmchen der Wut ausbricht, geniesst Amazon in Amerika allerhöchstes Ansehen, noch vor Apple. Manchmal könnte man ob all dieser Meldungen nur noch kapitulieren. Bei Amazon kaufen wegen ein paar Euro Ersparnis oder schnellem Lieferservice.
Bitte versteht mich nicht falsch, mit ist durchaus bewusst, dass es sehr viele Menschen gibt, die auf jeden Cent achten müssen. Wo aber etwas billiger ist, geht die Ersparnis sehr oft auf Kosten Bezahlung der Arbeitnehmer/Leiharbeiter. Das bin ich nicht länger bereit zu akzeptieren. Ich für meinen Teil habe jetzt zumindest hier im Blog die paar Amazon Partnerlinks zu Büchern rausgenommen. Aus dem Partnerprogramm werde ich mich auch abmelden. Nicht die Welt, aber irgendwo muss man ja anfangen.
Hier noch der Link zur Sendung in der ARD Mediathek.
(Video Direktlink)
Das mit den Nazis und den Sicherheitsfirmen ist eigentlich das viel schwerwiegendere Thema. Als Randnotiz jedoch zu wichtig. Gerade erst beim René drüben entdeckt, für gut befunden, selbst unterstrichen und einfach mal hier raubkopiert:
…, dass mutmaßliche Nazis von Sicherheitsfirmen als externe Dienstleister beschäftigt werden, um die Arbeiter einzuschüchtern. Nun kann man das Leiharbeitsprinzip halbwegs damit erklären – nicht entschuldigen! –, dass neoliberale Exceltabellendeppen von den sogenannten Volksparteien seit drei Jahrzehnten wirtschaftliche Realitäten geschaffen haben. Nicht erklärbar ist allerdings der Einsatz von Nazi-Sicherheitskräften in Thor Steinar-Hoodies…
So als Blogschreiberling macht man sich ab und an ein paar Gedanken. Mit dem Reader Appreciation Day habe ich allen Lesern im Januar meinen Dank ausgesprochen. Damit das nicht nur ein wörtliches „Dankeschön“ bleibt überlegte ich, wie ich den Lesern, die Interesse haben, noch mehr Spielraum bei Fakeblog geben könnte. Ja, es gibt Kommentare, Gastartikel, und vieles mehr. Mir ist es aber wichtiger eure Meinungen, Gefühle, Aussagen, etc. prominent auf der Startseite sichtbar zu machen. So entstand die Idee der „Speakers Corner“.
„Speakers Corner“ für Blogleser die etwas sagen möchten – Fakeblog
Ob das Ding funktioniert? Keine Ahnung. Diese 3-4 Zeilen Text unter dem Headerbild sind denke ich ein guter Platz für Lesergedanken und Meinungen. Gestern habe ich aus Spaß den Text ersetzt und geschrieben, dass dieser Platz ab sofort euch, den Lesern gehört und man mir einen Text schicken kann.
Obwohl ich mir sehr sicher war, dass dies niemandem auffällt, bekam ich eine Mail von Thomas, der mir einen Text schickte. Also taufte ich das Ding kurzerhand und völlig übertrieben im Gefühl der ersten Begeisterung „Speakers Corner“. Ja, hier dürfen die Leser mal was rauslassen. Emotionen, Wut, Trauer, Liebe, etc. Ausserdem hört sich „Hier sagt der Leser was“ von vorgestern an.
Jetzt kommt ihr ins Spiel
Ja, ich fände es toll, wenn hier bei Fakeblog immer wieder unterschiedliche 3-4 Zeiler zu sehen wären, in denen ihr euch austoben könnt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Keine Gewaltverherrlichung, Werbung, etc. Den Rest könnt ihr euch sicherlich bereits denken. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir kleine Texte schickt, die dann in regelmässigen Abständen an besagter Stelle erscheinen.
Vorschläge schicken
Ihr könnt mir entweder eine Mail an info(äht)fakeblog(Pünktchen)de schicken, oder mir gerne auch bei Twitter, Google+ oder auf der Facebook Fanpage einen Vorschlag schicken. Erwähnt dann nur bitte irgendwie „Speakers Corner“, dass ich das besser zuordnen kann;) Vielen lieben Dank und euch allen einen schönen Abend.
Stephanie Dietze und Lutz Eichholz machen das. Von einem 3011 Meter hohen Berg in den Dolomiten geht es mit dem Einrad ab ins Tal. Übrigens, ich wusste gar nicht, dass es professionelle Einradfahrer gibt.
Viel interessanter als irgendwelcher Drogenkrams ist doch die Frage: „Von wem ist diese unglaubliche CD?“ Die Szene ist aus „Green Wing„, einer britischen Comedy Serie, die in den Jahren 2004-2006 lief und deren unglaubliche Charaktere von den Machern von „Smack the pony“ ins Leben gerufen wurden.
Wow, das Lied rettet meinen Tag! Die „Postmodern Jukebox Band“ hat ein unglaublich schönes Cover von Macklemore & Ryan Lewis Hit „Thrift Shop“ eingespielt. Das Vintage „Grandpa Style“ Remake gibt es auch zum Download. Preis? Darfst du selbst vorschlagen. Ich mag diese Musik absolut.
Dass die BBC unglaublich schöne Dokumentationen macht ist bekannt. Am Montag lief „Penguins – Spy in the Huddle„. Hierfür wurden extra mobile Modell-Pinguine und Felsen gebaut und mit Kamera ausgestattet. Diese „lebten“ dann gemeinsam mit den anderen Pinguinen und fuhren lustig in der Pinguinkolonie mit. Die Kombination ermöglichte eindrucksvolle Aufnahmen. Schaut euch bitte mal die kleinen Pinguine an. Awwwwwwwwwwwwwwww. Einen kleinen Trailer könnt ihr unten sehen. Hier findet ihr Teil 1 und Teil 2 der einstündigen Dokumentation.
Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ging Jimmy Fallon in seiner Late Night Show auf eine Tweetkorrespondenz zwischen dem Papst und dem Dalai Lama ein. Alle Tweets nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
Wieder einmal reddit. Momentan geht es da in Sachen „Pretty girls ugly faces“ ganz schön ab. Das finde ich eine „Emanzipation“ der positiven Art. Ich zeig euch meine hässlichste Grimasse. Natürlich nicht ohne vorher noch kurz ein Foto von der besten Seite voranzuschicken.
Ach, ich finde das deswegen so toll, weil es eindeutig zeigt, dass Spaß das ganz größte Potential für Veränderung mit sich bringt. Ach ja, übrigens ist jeder Mensch schön. Hört sich nach plattem Spruch an, ist aber so. Wie lange es noch dauern wird, bis dieser reddit Trend in die restliche Netzwelt entlassen wird? Ich hoffe bald. Bei Tumblr macht das auch schon die Runde.
Pretty girls ugly faces – Quelle imgurPretty girls ugly faces – Quelle imgurPretty girls ugly faces – Quelle imgur
Der nächste Mobilmacher, um der Kirche wieder die nötigen Unterstützer zu sichern? Die Kirche ist angeblich seit 2004 geschlossen. Whois besagt, dass die Domain erst am 15. Januar 2013 registriert wurde. Also Fake. Na ja, ob sich die Kirche als Fake Thema eignet?
Gut, da sitzt man nun als User vor dem Internet und weiss, dass man Teil einer Zielgruppe ist. Die diversesten Marketingdisziplinen geben sich die Klinke in die Hand. Auch das WOM, also die Mundpropaganda, ist regelmässiger Begleiter eines Neusprechlers. Dieser kleine Vortrag von Martin Oetting bringt das Thema ganz gut auf den Punkt.
Zugegeben, ich bin der absolute Nicht-Achterbahnfahrer, Nicht-Riesenradfahrer, fahre auf Volksfesten nichts, was wahnsinnig schnell ist. Was für viele andere die wahre Freude ist, bedeutet für mich pure Anspannung. Wie sich extreme Fliehkräfte auf unser Gehirn auswirken erforscht das Centrifuge Brain Project. Keine Panik, alles nur Satire des Hamburger Künstlers Till Nowakhttp://levitrakamagra.com/. Der New Yorker Kunstagent Leslie Barany spielt im Film den Wissenschaftler Dr. Laslowicz. Perfekte und runde Sache. Alles sehr humorvoll, teilweise realistisch gehalten und ich wette, dass einige Adrenalinjunkies doch gerne eines dieser Fahrgeschäfte ausprobieren würden. Geniesst den Freitag:
Bei all der täglichen Ernsthaftigkeit sollten wir das „Umherspacken“ wieder mal ein bisschen lernen. Silly runnings zeigt eindrucksvoll und in Slow Motion, wie schön „Umherspacken“ sein kann. Los, auf gehts.
Christian Åslund, Fotograf in Stockholm, hat eine ganz hervorragende Bildserie geschossen. Al Teil einer Werbekampagne für Jim Rickey fotografierte er unter dem Titel „Honkey Kong“ in Hong Kong, als Hommage an die 2D Plattform Spiele vergangener Tage. Mehr Fotos nach dem Klick auf „Weiterlesen“.
Tatsächlich bin ich ein großer Lego Fan und freue mich schon darauf, wenn ich mit den Kindern im entsprechenden Alter auch mal so was bauen darf. Einzig mein technisches Verständnis könnte dem im Wege stehen. Na ja, vielleicht wird es am Ende doch nur ein Förderband. Der Webstuhl ist aber schon schön.
Paolo, 22, arbeitet mit Processing, eine auf Grafik, Simulation und Animation spezialisierte objektorientierte, stark typisierte Programmiersprache. Auch mit After Effects, Cinema 4D und anderer Software arbeitet er, um diese wunderbar flashigen animierten Gifs zu erstellen. Könnt ihr ja kurz nach der Party nochmal anschauen, da wirken die Gifs noch besser. Alle Animationen nach dem klick auf „weiterlesen“.
Letzte Woche hatte ich über das Schwein im Rollstuhl berichtet. Heute geht es um die Katze Flipper, die mit 3 Wochen in der Aspen Park Tierklinik vorstellig wurde. Eine Fehlbildung des Rückenmarks führte dazu, dass der vordere Teil des Körpers sich nach vorne bewegte, der hintere Teil aber seitlich. Stehen war für die Katze unmöglich.
Der „Blitz Robotic“ Club der Conifer High School entwickelte daraufhin eine Art Rollstuhl für die Katze. Dieser führt erstens dazu, dass sich die Katze wieder schneller bewegen kann und zweitens, dass die Katze durch die Konstruktion in ca. einem Jahr wieder alleine laufen könnte.
Letztes Jahr habe ich den Todestag von Bob Marley gefeiert, dieses Jahr feiere ich seinen 68. Geburtstag. Ja, zum Feiern gehört definitiv Musik. Hier was für die Ohren:
Ja, vielleicht kann man seinen Kindern tatsächlich mal einen kleinen Streich spielen. Mir wurde bewusst, dass ein einmaliges Geschenk, wie z.B. ein Überraschungsei, von Kindern in den seltensten Fällen als Einzelfall betrachtet wird. Vielmehr steht man beim nächsten Einkauf vor der Frage: „Papa, bekomme ich ein Überraschungsei?“
Nun gibt es bei uns einen „Überraschungsei-Stopp“, der lange andauern wird. Mir geht dieses Plastikspielzeug wirklich an die Nerven. Vor allem, wenn man tagelang diskutiert, wem denn nun welche Figuren gehören und warum einer mehr hat als der andere usw. Vielleicht mache ich es aber auch einfach wie dieser Vater. Obwohl, lieber nicht, das ist ganz schön gemein.
Das ging gestern schon durch die diversestenBlogs. Das muss ich aber einfach festhalten. So sieht wahre Freude aus. Ehrlich. Vielleicht kommen wir Erwachsenen da auch wieder hin? Wenn nicht, dann freue ich mich einfach mit Madeline.
In einer Kleinstadt macht man mit 14 oder 15 einen Tanzkurs. So auch ich. Zugegeben, es ging nie wirklich ums Tanzen. Das zeigte sich daran, dass ich immer der letzte war, der 10 Minuten zu spät kam. Damen,- oder Herrenwahl spielte für mich keine Rolle. 10 Minuten zu spät war ich meist froh, dass überhaupt noch eine Dame übrig auf der Bank saß, mit der ich die letzten 50 Minuten „geniessen“ durfte.
Mit unübertroffenen 1,50 Meter Körpergröße schleifte ich wahlweise eine Dame, die etwas korpulenter, oder aber um einiges größer war als ich, über das Parkett. Das hat mich nie gestört, lediglich beim unter dem Arm durchtanzen (keine Ahnung wie der Fachbegriff heisst) konnte es passieren, dass ich kurz etwas hüpfen musste. Eins, zwei, Cha Cha Cha und so. Ihr versteht.
Rick Astley – Screenshot aus „Together Forever“
Warum ich das schreibe? Rick Astley wird heute 47 Jahre alt. Alles Gute, du Freund meiner leidvollen Tanzeinlagen. Während mein persönlicher Musikgeschmack zu dieser Zeit doch eher Richtung Bad Religion, The Specials, Ska, Northern Soul usw. ging, besuchte ich als Augleich jeden Freitag die Kulturschockveranstaltung Tanzkurs. Da trällerte der Rick seine Klassiker wie „Never gonna give you up“ aus den Lautsprechern, während ich versuchte meine Beine zu diesem unkoordinierten Gesang zu bewegen. Eins zwei, ta tamm, eins, zwei, ta tamm.
Die 80iger und ich hatten jeden Freitag eine Menge Spaß. Was ich vom Tanzkurs verbuchte ich durchaus als Erfolg: ich blieb bei meiner Musikrichtung und fand Menschen komisch, die freiwillig mehr als den Grundkurs absolvierten. Und ja, die Mode im Video war damals so. Uahhhhh.
Ok, wahrscheinlich bin ich wieder mal ein total untypischer Vater, aber ich hasse Spielzeug, das einfach nur total bescheuerten Lärm macht. Mein Gefühl sagt mir, dass das auch einen gewissen Stresslevel bei Kindern erzeugt. Wenn nicht, dann erhöht es auf jeden Fall den eigenen Stresslevel. Wenn man sich entschieden hat, dass das Kind so etwas nicht zwingend braucht, dann gibt es ja noch genügend Festtage, an denen die Verwandtschaft mit diesem Dingeldongel-Kram ankommt. Prima. Hier ein kleines Video, damit ihr seht, warum ich solche Spielsachen gar nicht mag. Sieht aus, als hätte der Junge mächtig Spaß, oder? Oh man, manchmal könnte ich…
(Direktlink Youtube)
P.S. Sicherlich gibt es Kinder, denen dieses Spielzeug Spaß bereitet, der Junge in dem Video scheint das nicht so zu sehen. Na ja, Hauptsache die Eltern haben ihren Spaß.
Li Hongbo ist Künstler. Sein Arbeitsmaterial ist Papier. Vor kurzem machte er eine Ausstellung in der Dominik Mersch Gallery in Australien. Was aussieht wie eine Skulptur aus Stein, entpuppt sich in der Realität als eine Skulptur aus tausenden Lagen Papier. Und diese kann man natürlich verformen. Wow.
Courtesy DOMINIK MERSCH GALLERY and Li Hongbo – „Skull“
Courtesy DOMINIK MERSCH GALLERY and Li Hongbo – „Wooden Cube“Courtesy DOMINIK MERSCH GALLERY and Li Hongbo – „Girl“Courtesy DOMINIK MERSCH GALLERY and Li Hongbo
Ok, reddit ist wirklich ein krasses Wunder. Mein momentanes Lieblings-Subreddit ist „First World Anarchists„, wo allerlei Quatsch gepostet wird. Manchmal sehr banal, manchmal aber auch einfach grandios:
Mist, Chemie war nie so meine Sache. Jeder Chemielehrer tat mir leid, weil meine Ahnungslosigkeit gleichzeitig mit Desinteresse einherging. Heute lerne ich täglich, was für eine große Chance ich damit verpasst habe. Ich hätte Gummibärchen vernichten können. Bild und Video wegen Dateigröße erst nach dem Klick auf Weiterlesen.
Awwwww, jemand hat ein Schwein zu sich genommen und zieht dieses gerade groß. Das Schwein kam ohne Hinterbeine auf die Welt. Um dem Tier das Leben etwas zu erleichtern, hat der Besitzer einen „Rollstuhl“ aus Spielzeug gebaut. Schön.
Nö, Kathrin Saß rastet ehrlich NICHT aus. Ich finde dieses Verhalten absolut normal und weiss gar nicht, warum sich da einige Menschen so aufregen müssen. Alles gut, weitergehen, hier gibt´s nichts zu sehen, ausser:
Kathrin Saß bei Markus Lanz zum Thema Dschungelcamp
Gedankenpost. Wir sollten uns als Gesellschaft unserer Unvollkommenheit bewusst werden, diese zulassen und optimistisch ausleben. Ja, wir sind genauso wertvoll für die Gesellschaft, wenn wir Fehler machen. Fehler sollten eine natürliche Daseinsberechtigung bekommen und ihr negatives Image in den Köpfen der Menschen verlieren. Was wir alle gemein haben ist das Leben. Das zählt. Gemeinsam sind wir die Summe, die nicht dividiert, sondern ergänzt werden möchte. Wir können sehr viel voneinander lernen, wenn wir bereit sind dies zuzulassen. Man kann mir durchaus eine gesunde Portion Naivität unterstellen, vielleicht sogar Idealismus. Doch ich halte an meinem Wunsch einer idealen Welt fest.
Natürlich ist mir bewusst, dass wir täglich Ungerechtigkeiten begegnen. Tatsache ist aber auch, dass das Ungerechtigkeitsempfinden ein sehr individuelles, man verzeihe mir den Ausdruck, „Arschloch“ sein kann. Was ich als ungerecht empfinde, kann für andere Menschen das größte Ziel sein. Was uns bleibt ist der Dialog, die Bereitschaft des aufeinander Zugehens, des Zuhörens, gerade in Konfliktsituationen.
Der Wunsch nach Veränderung
Wenn man sich eine Veränderung innerhalb einer Gesellschaft wünscht ist man sehr leicht verleitet, die ganze Welt „retten“ zu wollen. Ich wünsche mir lediglich eine Welt der vielfältigsten, kleinen Kreise. Jeder von uns bildet im Laufe seines Lebens diese Kreise, die man positiv verändern kann. Kreise wie Familie, Freunde, Kollegen, etc. Ja, ich kann Menschen motivieren, ihnen Mut machen, wenn sie am Boden zerstört sind, ich kann sie aber auch demotivieren und sie jeglicher Illusion berauben. Ich mag meine Illusion der heilen Welt. Wir sollten Sprache als unser mächtigstes Instrument begreifen, als unsere stärkste Waffe. Sprache kann bildhaft sein, aber auch zerstörerisch. Worte können heilen oder krank machen. Die Entscheidung liegt bei jedem von uns. Jeden Tag.
Auf Wiedersehen Streitkultur?
Wir brauchen Streit und Auseinandersetzung in jeglicher Form, solange alles gewaltfrei abläuft. Eine Auseinandersetzung ist ein sehr mächtiger Partner auf dem Weg der Veränderung, denn oftmals wird erst durch den Diskurs ein neuer, schönerer Weg sichtbar. Ein Weg, der alle Beteiligten glücklich macht. Im Streit werden die Ängste der Menschen sichtbar. In unseren kleinen Kreisen können wir auf diese Ängste sehr gut eingehen, uns um sie kümmern. Wir können vorhandene Denkmuster durchbrechen, Neues kreieren. Das alles macht Spaß und ist gleichzeitig doch so schwierig. Was ich sagen möchte: lasst uns füreinander da sein, lasst uns die Wahrnehmung für unser Gegenüber nicht verlieren.
Each one teach one
Was ich schreibe ist natürlich ein alter Hut, den bereits mein Opa und dessen Vater schon gerne getragen haben. Ihr habt das zielsicher durchschaut und trotzdem bis hier gelesen? Danke, denn an manchen Tagen ist es nur wichtig, sich dies alles wieder ins Gedächtnis zu rufen und zu hinterfragen, ob man dies auch wirklich lebt. Wer, wenn nicht wir, können unser Umfeld, unsere Kreise verändern. Each one teach one!
Darf man in Frageportalen auch zum Spaß falsches über sich behaupten wie zum Beispiel „Ich hab letzte Woche in Lotto gewonnen!“, „Ich hab ne Villa am See und nen 911er!“, oder ähnliches, obwohls gar
nicht stimmt?
Antwort Fakeblog
Lieber Dr. Denunziant, wir müssen reden. Sicherlich darfst du Falsches behaupten. Vom Tellerwäscher zum Millionär, das geht im Internet ganz schnell. Du wirst aber jede Menge Neid ernten, da du planst, deinen nicht vorhandenen Reichtum so zur Schau zu stellen. Dies wird dir zum Verhängnis. Noch eine Vermutung meinerseits: ein Frageportal impliziert, dass dort Fragen gestellt und beantwortet werden. Du solltest deine Lügen also unbedingt in einer Art Frage formulieren. Wie wäre es mit:
Vor kurzem habe ich mir eine Villa am See gekauft. Jetzt wurde der See trocken gelegt. Braucht jemand eine Yacht?
Nach einem Lottogewinn habe ich meine Kumpels zu einem Gelage nach Barbados eingeladen. Jetzt hat einer seinen Ausweis verloren und wir kommen nicht mehr zurück. Was kann ich tun?
Mir wurde mein 911er aus meiner Spielzeugkiste geklaut. Welche Versicherung zahlt?
P.S.: Wenn ihr verrückte Fragen findet, dann bitte an info(ätt)fakeblog(punkt)de schicken. Danke.
Musste gerade an den Zusammenschnitt von „Fucks“ aus Big Lebowski denken. Hier noch eine kleine Liste von Filmen, in denen das Wort „Fuck“ sehr häufig eingesetzt wird.
Kurzes Update aus der Tiny Little Planets Abteilung. Danke nochmal an René, der mir zu meiner WordPress Galerie Frage gestern geantwortet und mich überzeugt hat, dass 2 Spaltenzahlen völlig ausreichend sind. Stimmt. Als Dank gibt es heute sechs Tiny Little keine Ahnung irgendwas mit U-Bahn Türen, Treppen im Schnee und was weiss ich nicht alles Fotos.
Morgen debattiert der Bundestag einige wichtige Themen. Unter anderem geht es um die Prozesskostenbeihilfe. Aus diesem Grund steht erstmals der „Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Aufwendungen für die Prozesskostenhilfe (Prozesskostenhilfebegrenzungsgesetz – PKHBegrenzG)“ zur Debatte. Hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht. Hier ein Zitat aus der momentan laufenden e-Petition des Deutschen Bundestages:
Ziel der Gesetzesreform ist, die Klagemöglichkeiten deutlich einzuschränken, um die Klageflut an den Sozialgerichten einzuschränken. Hierfür wurden drei wesentliche Eckpunkte eingefügt. So sollen einkommensschwache Bürger keinen direkten Zugang mehr zu Rechtsanwälten erhalten. Stattdessen muss ein Rechtspfleger einen entsprechend begründeten Antrag bewilligen. Die Einkommensschwelle soll für den Zugang zu Rechtshilfen um rund 100 Euro in Richtung Hartz-IV-Niveau abgesenkt werden. Die Rückzahlung der Kosten soll laut Entwurf auf sechs Jahre verlängert werden.
Normalerweise halte ich nicht sehr viel von diesen e-Petitionen, aber manchmal verlinke ich trotzdem. Die Petition hat momentan 2877 Online-Mitzeichner. Das sind eindeutig zu wenig, betrachtet vor dem Hintergrund, dass man sich selbst sehr schnell in einer sozial schwachen Situation wiederfinden kann. Deshalb ist es wichtig, dass wir das Thema positiv begreifen und uns für andere Menschen in unserem Umfeld einsetzen. Wer mag darf die Petition also gerne mitzeichnen.