Fakeblog | …begeht Rechtschreibfehler
Deine Wahl fiel auf Menschenskinder - Na denn, viel Glück...

Papa-Blog unter www.papaganda.org

Ob nun der oder das Blog. Egal. Vor kurzem hatte ich hier berichtet, dass ich die Geschichten mit Kind 1 und 2 auslagern werde, um ihnen im geeigneten Alter das gesammelte Werk übergeben zu können. Damals dachte ich, dass es eine gute Lösung sei, den Blog unter wordpress.com aufzusetzen.

papaganda.org

Die bittere Erkenntnis

Wer einmal die Vorzüge eines selbst gehosteten WordPress Blogs erlebt hat, der kann sich nur sehr schwer an die Limitierungen von wordpress.com gewöhnen. Deshalb habe ich recht zügig einen Blog für die Kinder und mich eingerichtet.

Zukünftig findet ihr alle Geschichten und Erlebnisse unter: www.papaganda.org.

Natürlich freue ich mich über den ein oder anderen Besucher. Ende der Durchsage. Danke.

Android Spracherkennung mit Kind1 und 2 getestet

Ach wie gut dass niemand weiss… Die Kinder haben die Spracheingabe des Telefons getestet. Wieso kennt Google meine Kinder denn nicht?

Lesen bitte drüben bei “Papa hats erlaubt”. Danke.

Überraschungs-Eier für Spielerfrauen und Weltmeister

Irgendwann dachte sich die Marketing-Abteilung der Ferrero Deutschland GmbH, es wäre cool, die Überraschungseier geschlechtsspezifisch zu branden. Oder kam eine beratende Agentur auf diese glorreiche Idee und verkaufte sie nur als super super Innovation. Daraufhin habe ich ein paar Produkte speziell für Mädchen entwickelt. Aus Gründen.

Ferrero geht den Weg eisern weiter und die neuen Eier werden noch mehr Eltern und Kinder glücklich machen. Danke Ferrero, denn nun habe ich auch den Kindern gegenüber eine plausible Erklärung, warum wir die Eier nicht mehr kaufen werden. Kind 2 ist manchmal gerne eine Prinzessin und darf das nicht mehr sein, wie es neulich im Supermarkt nicht unlogisch anmerkte. Kopf. Tisch. Evolution rückwärts.

Die neuen Überraschungeier für Spielerfrauen und Weltmeister

Die neuen Überraschungeier für Spielerfrauen und Weltmeister

Danke Luca Hammer und Jutta Wegner für die Hinweise

Hier die Ansicht des gesamten Prospekts:

Die Eier, die Jutta Wegner gepostet hat, sehen mir aber sehr nach Fake aus:

(via Luca Hammer)

P.S.: Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich hierbei um einen Fake handelt. Vielleicht mache ich heute Abend auch ein paar neue Überraschungseier. Mit eigenem Branding ;)

DIY: Astronauten-Helme für Kinder selbst gemacht

Drüben bei “Papa hats erlaubt” habe ich über die Verkleidung der Kinder zu Fasching geschrieben. Wer mag, darf zum Lesen hier entlang:

Helau Alaaf es ist soweit: Astronauten zur Mission “Planet Couch” gestartet

Mein neuer Blog: Papa hats erlaubt

Natürlich werde ich hier weiterhin über das Leben mit den Kindern berichten. Vielleicht aber nur in Form einer Verlinkung zu meinem neuen Blog “Papa hats erlaubt“. Tief unten in der Klischeekiste wurde ich fündig und möchte die tausenden Mamablogs um ein oder zwei Artikel ergänzen. Aus Papasicht. Braucht mein Kind einen Helm? Ist es im Winter kalt? Was, wenn die Eigenurinbehandlung überflüssig wird, weil das Kind das übernimmt? Alle unwichtigen Fragen und Erlebnisse des Elternseins werde ich dort festhalten. Danke.

papa hats erlaubt

Mein neuer Blog “Papa hats erlaubt”

Zum Blog: Papa hats erlaubt

Die hohe Kunst der kindlichen Mathematik

Heute war die Familie gemeinsam unterwegs. Auf dem Weg begann das “Stell mir eine Aufgabe” Spiel, von dem ich kürzlich berichtete.

Kind 2: Wenn du 4 Löcher in deiner Hand hast und 4 wieder verschwinden, wie viele hast du dann?
Kind 1: Dann ist meine Hand wieder gesund.

P.S. Sollte ich die Aufgaben und Ergebnisse sammeln und als neues, pädagogisch sehr wertvolles Mathematikbuch, Grundschulen anbieten? ;)

Kinder Kinder: Das Ergebnis jeder Mathematik Aufgabe kann nur 5 oder 8 sein

Zur Zeit ist es schwer in Mode, sich beim Abendessen gegenseitig Aufgaben zu stellen. Kind 1 ist wissbegierig und rechnet für sein kleines Leben gerne. Kind 2 sieht das eher pragmatisch und nimmt es aufgrund des Alters mit den Zahlen nicht so genau. Das Ergebnis, egal bei welcher Aufgabe, kann nur 5 oder 8 sein. Gestern Abend dann die überraschende Wendung.

Kind 1: Papa, stellst du mir bitte eine Aufgabe?
Ich: Wenn noch 20 Säckchen am Adentskalender hängen und du anschliessend zwei Mal schläfst, wie viele Säckchen hängen dann noch?
Kind 1: 18.

Super. Gut gerechnet.

Kind 2: Kind 1, stellst du mir bitte auch eine Aufgabe?
Kind 1: Stell Dir vor, du hast 2 Glubschaugen und eines geht kaputt. Wie viele Glubschaugen hast du dann noch?
Kind 2: Dann hole ich mir eine Brille.

Papa-Kind Gespräch: Weihnachten und das Christkind

Kind 1: Wie lange ist es noch bis Weihnachten?

Ich: Neunzehn Tage.

Kind 1: Kommt dann das Christkind?

Ich: Kommt darauf an.

Kind 1: Auf was?

Ich: Was denkst du, wovon es abhängt?

Kind 1: Na ob das Christkind genügend Geld hat, allen Kindern auf der Welt etwas zu kaufen.

Kinder malen Bilder, die der Vater koloriert

Das Thema Kinderzeichnungen hatte ich hier bereits in einigen Artikeln. Immer wieder tauchen einige neue Werke auf. Diesmal hat mich der Max auf die Bilder von Tatsputin aufmerksam gemacht. Jeden Monat fliegt er 3 Stunden zur Arbeit. Um sich die Zeit zu vertreiben, malen ihm seine Kinder ein paar Bilder, die Tatsputin während des Flugs koloriert. Wenn er dann wieder nach Hause fliegt, warten seine Kinder bereits sehnsüchtig auf die Werke. Ich mag vor allem das Bild mit dem Mädchen im roten Herzen-Shirt. Unter diesem Bild schreibt Tatsputin:

I got in trouble for this one. Apparently she wasn’t supposed to have a red shirt. I had to claim artistic license with my contribution and that was that. Colored pencils on 8×10 paper.

Alle Bilder könnt ihr hier anschauen.

(Danke Max für den Hinweis)

Panik: wenn die Kinder älter werden, darf ich dann bitte noch Kind bleiben?

Kiezneurotiker hat vor ein paar Tagen meinen Fragebogen, im Sprachgebrauch Stöckchen genannt, beantwortet. Auf die Frage, ob und wann er sich noch wie ein Kind verhält, antwortete er:

Wenn ich mit meinem Kind spiele, werde ich selber zum Kind. Und wenn es dann lacht, wenn ich mich zum Klops mache, gibt es nichts Schöneres. Wir müssen alle immer so oft so erwachsen sein. So ein Kind zeigt, dass es auch mal anders geht. Und es ist gesellschaftlich akzeptabel, wenn man sich als Vater mit Kind in der Öffentlichkeit wie eines verhält.

Das machte mich irgendwie traurig. Gleichzeitig öffnete sich mir ein ganz neuer Blick auf Kind 1 und 2. Kinder können anstrengend sein, das ist bekannt. Doch sie eröffnen uns jeden Tag Einblicke in ihre Welt, die so schön einfach ist (abhängig vom Alter natürlich), auch wenn uns “Erwachsenen” das Verhalten der Kinder manchmal nicht passt. Das ganze Wesen Kind geht meist voran, mein Wille, mein Weg. Egoschlümpfe. Das soziale Miteinander lernen sie erst mit der Zeit. Doch was alle Kinder gemein haben ist der unbändige Spieltrieb. Stundenlang versinken sie im Spiel, gehen einer Sache nach. Zeit? Nicht relevant.

Kind 1 und 2 sind meine Legitimation selbst Kind sein zu dürfen. Der entscheidende Satz in Kiezneurotikers Antwort:

Und es ist gesellschaftlich akzeptabel, wenn man sich als Vater mit Kind in der Öffentlichkeit wie eines verhält.

Wenn ich zurückblicke spackte ich schon immer gerne herum, machte Spaß und begegnete vielen Dingen spielerisch. Gerade darf ich all das mit Kind 1 und 2 wieder in vollem Umfang ausleben und das auch noch mit der Akzeptanz der Gesellschaft.

Was passiert mit mir, wenn Kind 1 und 2 älter werden? Werde ich nie mehr Sandburgen bauen, nie mehr freudig durch die Gegend hüpfen und springen, mich nie mehr im Supermarkt auf den Boden legen dürfen, um “ICH WILL DAS ABER! ICH BRAUCHE DAS JETZT!” zu schreien. Wie sieht das denn aus?

Darf ich dann nie mehr auf einer Skateboardrampe fahren, weil die anderen Kids mich schräg von der Seite anschauen werden? “Schau mal, der Typ mit den grauen Haaren fährt ein Skateboard, das ungefähr von 1985 sein muss”, höre ich die Checker der Zukunft schon rufen.

Überhaupt kann Gesellschaft ab und an ein richtig fieser Typ sein. Wem von euch ist schon mal aufgefallen, dass man bereits schräg angeguckt wird, wenn man zum Beispiel lauthals in der U-Bahn lacht? Vor kurzem habe ich bemerkt, dass die Beschränkung zu einem großen Teil nur in meinem Kopf existiert. Mit ein paar Arbeitskollegen joggten wir, als ein Fahrradfahrer uns von hinten überholte. Mir schoss “Bicycle Race” von Queen in den Kopf und ich begann lauthals zu singen: “I want to ride my bicycle, I want to ride…” Meine Kollegen_innen stimmten ein und der Fahrradfahrer schenkte uns ein Lächeln. Na also, geht doch. Vielleicht muss ich mich nur öfter überwinden. Allgemein finde ich, dass lautes Singen in der Öffentlichkeit zu einer Randdisziplin verkommt.

Meine Kinder lernten mir bis jetzt, dass ich wieder “freier” leben sollte, ohne ständig auf eine von der Gesellschaft akzeptierten Handlungsweise achten zu müssen. Vielleicht ist es sogar so, dass sich andere Menschen mehr Mitmenschen wünschen, die einfach mal umherspacken. Vielleicht auch nicht.

Ach was. Wenn die Kinder größer werden, dann werde ich ein Skateboard fahrender Clown. Der darf nämlich fast alles. Und das von der Gesellschaft legitimert. Jau, ich bin aus dem Dilemma raus.

Unglaublich, endlich mal jemand der Fakeblog bis ganz nach unten gescrollt hat. Daumen hoch. Willst du wieder nach oben?