Durchs Netzdorf getrieben: Erika Steinbach sucht Nachhilfe

Floyd 12 Kommentare Polit(r)i(c)k

Erika Steinbach ist MdB für die CDU. Gestern setzte sie folgenden Tweet ab:

In welcher Laune sie das schrieb weiss ich nicht. Inzwischen ist aber davon auszugehen, dass sich gerade die CXU massiv damit beschäftigt zu trollen. Meine Vermutung ist, dass es geheime Abstimmungen gibt, welches MdB der CXU als nächstes einen blutigen Vorstoß ins Netz wagt. Ja, ja, so blutig wie der des Herrn Heveling. So verlogen, wie der des Herrn Guttenberg. So irre wie… Lassen wir das. Wir nennen es trollen, sie nennen es „Abwägen der Resonanz“.

Denn es ist nicht so, dass meine Meinung dabei zählen würde. Es geht um die „breite“ Masse. Wir im Netz sind nicht die Mehrheit, selbst wenn die Mehrheit der Menschen in Deutschland im Netz ist. Verrückt, oder? Was Frau Steinbach macht würde ich als das vorsichtige Vortasten zur nächsten Bundestagswahl bezeichnen. Wie stehen die Menschen dazu? Je krasser die Aussagen, desto besser. Und damit es nicht auffällt wird eben jede Woche ein anderes MdB vorgeschickt, um so einen gequirlten Mist von sich zu geben. Ronny vom Kraftfuttermischwerk hat die Antwort entdeckt, denn es stimmt: Frau Erika Steinbach sucht ab sofort Nachhilfe:

Erika Steinbach sucht Nachhilfe

Update 02.02.2012 – 17:20

Klar, meine oben stehende Variante, dass die CXU momentan wilde und blinde Vorstösse durchführt wird durch einen Tweet von Frau Steinbach auch noch gestützt:

Prima. Frau Steinbach pubertiert mit Herrn Heveling um die Wette. Vielleicht bildet sich daraus eine Therapiegruppe. Verfassungsschutz, bitte übernehmen Sie. Denn so ganz kaufe ich Steinbach diese Aussage der Provokation nicht ab. Diese Rechtfertigung wirkt vielmehr wie ein plumper Versuch zu retten was noch zu retten ist. Auf Kosten anderer.

Daher gilt es diese Antwort auf ihren Tweet viel höher zu gewichten, als ihren simplen Rechtfertigungsversuch:

12 Meinungen zu “Durchs Netzdorf getrieben: Erika Steinbach sucht Nachhilfe

  1. Das NSDAP-Wahlprogramm war ganz und gar kapitalistisch:

    „9. Alle Staatsbürger müssen gleiche Rechte und Pflichten besitzen.

    10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher fordern wir:

    11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.

    12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne.

    13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.

    14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.

    15. Wir fordern einen großzügigen Ausbau der Altersversorgung.

    16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortige Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfste Berücksichtigung aller kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung an den Staat, die Länder oder Gemeinden.

    17. Wir fordern eine unseren nationalen Bedürfnissen angepaßte Bodenreform, Schaffung eines Gesetzes zur unentgeltlichen Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke. Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation.

    18. Wir fordern den Rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse.

    19. Wir fordern Ersatz für das der materialistischen Weltordnung dienende römische Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.“

    1. Hey Steinbach-Fan,
      lies mal das Update oben im Artikel, das sollte alles erklären. Und jetzt würde ich mich an deiner Stelle fragen, von wem ich da Fan bin;)

  2. Ob Erika Steinbach eine Witzfigur ist, ist vollkommen uninteressant. Ohne das Verhalten der Linken hätte es keinen 1. Weltkrieg gegeben kein rot-brauen Adolf und somit auch kein Ausschwitz. Danke!

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