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Deutscher Schulleiterkongress 2013: Vortrag Prof. Dr. Gerald Hüther

45 Minuten, die sich lohnen werden. Lasst mal den TV aus und schaut euch lieber das an. Prof. Dr. Gerald Hüther, Präsident der Sinn-Stiftung, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg, hielt dieses Jahr den Hauptvortrag des Schulleiterkongresses 2013. Vor allem der Teamgedanke ist enorm wichtig und ich sehe ihn in Schulen kaum umgesetzt.

am 28.08.2012 um 18:28 Uhr | Tags: /

5 Kommentare zu “Deutscher Schulleiterkongress 2013: Vortrag Prof. Dr. Gerald Hüther”

  • Ich finde es bedenklich, dass nun ausgerechnet Hüther gepuscht wird, der bei seinem Alm-Projekt mit einem offenbar pädophilen Mitarbeiter (Tibor B) zusammengearbeitet hat. Es wird in keiner Weise hinterfragt, welche Netzwerke der Sinnstiftung hinter Hüther stehen.

    In Bayern warnt die Katholische Kirche jetzt davor, mit Hüther bzw. der Sinnstiftung zusammenzuarbeiten. Zumindest ist es den dortigen kirchlichen Organisationen verboten.

  • Soll das ein Witz sein?

    Ausgerechnet die kath. Kirche warnt davor mit Hüther zusammen zu arbeiten. Ich bin ein Opfer der 2. Generation der kath. Kirche. Mein ganzes Dorf wurde von einem Priester sex. , emotional und spirituell missbraucht und ich kenne Menschen, die als Täter bis heute noch mit der kath. Kirche zusammenarbeiten, weil beim Missbrauch keiner dabei war, keine Beweise vorliegen, gelten diese Menschen für die Kirche als Unschuldig…

    • Ach Elvira, ich kann dir gar nicht sagen, wie stolz ich auf deinen Kommentar bin. Ich habe mir noch überlegt, den Kommentar von “Gast” überhaupt freizuschalten. Deine Antwort zeigt mir aber, dass es genau die richtige Entscheidung war. Alles löst sich auf. Ich glaube im Leben gibt es gute Menschen und schlechte Menschen. Das mache ich jetzt nicht an der Kirche fest. Meine eigene Geschichte zum Thema Kirche kannst du hier nachlesen.

      Ansonsten vielen Dank für deinen Kommentar. In Sachen Aufarbeitung hat die Kirche definitiv ein Problem.

  • Ich glaubs ja nicht.
    Was bitteschön sollen die Sektenbeauftragtenstellen mit den Missbrauchsskandalen in der Kirche zu tun haben? Die Stellen dort sind eher nicht mit Priestern besetzt. Sie tun grade so, als gäbe es in der ganzen katholischen Kirche keine anständigen Menschen mehr.

    Genau so könnte ich arumentieren:
    Was soll man von einer Schulleiter-Veranstaltung in der Hinsicht schon erwarten, Lehrer sind schließlich die nächste Kategorie üblicher Verdächtiger, wenns um Pädophlie geht?? Sage ich aber nicht, denn das eine wie das andere ist doch böswillige Polemik, die ausschließlich dem Zweck dient, Sachargumente tot zu schlagen.

    Also bitte, bleiben sie halbwegs sachlich. Wenn sie sich mit den fachlichen Reputationen des Herrn Hüther auseinandersetzen würden, könnten sie feststellen, dass es da sehr dünn aussieht. Seine Vermarktungsmaschinerie läuft wie geschmiert, aber es ist hauptsächlich heiße Luft. Er arbeitet mit fragwürdigen Leuten wie Frau Prekop zusammen. Viele seiner Äußerungen stehen in offenem Widerspruch zu aktuellen Forschungen seiner eigenen Forschungsbereiche. Er hat bereits gewagte Hypothesen aus eigenen Studien öffentlich geäußert, gegen die seine eigenen Kollegen aus selbiger Studie deutlich widersprochen haben. Seine öffentlichen Äußerungen zum Thema ADHS rufen regelmäßig Protestwellen und Gegendarstellungen von Betroffenenverbänden, Ärzten und Wissenschaftlern hervor.

    Die Sektenbeauftragten der Kirchen sind seriöse Stellen mit viel Reputation, wenn es um die Entlarvung oder Benennung von Bauernfängern und Scharlatanen geht. Einem solchen Hinweis nicht nachzugehen und in der hier geschehenen Weise vom Tisch zu wischen offenbart schon ein sehr bedenkliches Selbstverständnis.

  • @ Elvira:

    Danke für den Kommentar!

    @ Gast:

    Und frei nach dem Motto: Ich warne davor, im Notfall die Polizei um Hilfe zu bitten. Denn es gab da einmal irgendwo ein schwarzes Schaf unter “denen”…

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