Fakeblog | …begeht Rechtschreibfehler
Alle Artikel von Floyd:

Warum Hip Hop unsterblich ist

Fragen, die sich Menschen stellen:

How can Hip-Hop be dead, if Wu-Tang is forever.

Ich will so ein Kostüm: Schnecke mit Schleimspur unterwegs

Stefansbäck Leuchtreklame fast richtig

Weltmeisterschaft vorbei. Fast alles und jeder war auf Fußball aus. Jedes Produkt, jeder Laden, jede Tankstelle, jedes Schnellrestaurant, jede… Jeder Laden? Nö. Eine kleine gallische süddeutsche Bäckerschmiede leistete Widerstand. Trotz Potential.

Morgens ab 6 Uhr die besten Szenen der Vorabendspiele als Wiederholung zeigen. Die Leuchtreklame schnell in “Stehfansbäck” umbenennen und dazu ein leckeres Frühstück zum angenehmen Preis servieren. Tja, vorbei.

P.S. Lieber Stefansbäck, bitte diese Idee nicht für zukünftige sportliche Großveranstaltungen wie Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften stibitzen ;)

Palme unterm Ananasbaum

Optische Täuschung:

Globetrotter Leuchtreklame fast richtig

Leuchtreklame war früher ein eingetragenes Handwerk. Von dieser Zunft sind nur noch wenige geblieben. Unter dem Deckmantel der Wirtschaftlichkeit werden die meisten Schilder inzwischen manuell maschinell gefertigt. Und wenn eine Hand nicht weiss, was die andere macht, und Job eben einfach Job ist, dann kann man morgens um 7.45 Uhr auch mal eine Globetrottel Reklame anbringen, ohne dass es auffällt. Schönen Freitag.

Freitag ist shit

Internetunfreundliche Werber schaffen es immer wieder, mir die Freude am Freitag zu verderben:

Freitagshit

Die politische Doppelmoral

Sicherlich haben Politiker einen wahnsinnig schweren Stand. Nie kann man allen Wünschen der Bürger_innen gerecht werden. Manchmal wünschte ich mir jedoch, dass wir einfach mehr MENSCHEN hätten, die auf menschlicher Wertebasis Entscheidungen treffen würden. Ja, ja, ich weiss, das Gutmenschentum in mir steht mir im Weg.

Die Mainpost hat da einen sehr netten Artikel geschrieben, den ich sofort unterschreibe:

(…) Dann wird aus denen, die gerade noch Stauffenbergs Mut zum Widerstand beschworen hatten, ein Volk von Angsthasen. (…)

Entweder man handelt nach dem Gewissen, oder nicht. Aus meiner Sicht gibt es hier keine Grauzone. Ein bisschen Gewissen ist nun mal schwierig.

Pränominaltherapie für Dieter

Irgendwie scheine ich die letzten Tage in alten Zeiten zu schwelgen. Ein Freund hat mich am letzten Wochenende wieder an die Dieter Therapie erinnert.Prinzipiell funktioniert diese Therapie für alle Menschen, die ein Problem mit ihrem Vonamen haben. Also Chantal, Schakeline und Kevin. Ach ne, die haben die Probleme mit ihren Vornamen nicht. Das haben nur die Erwachsenen ;)

dieter


(Video Direktlink)

Das Original findet ihr hier.

1998: Online gehen – lohnt sich das?

Gerade taucht eine Mail mit einem Artikel vom René von 2012 auf. Es geht um eine Bravo Ausgabe aus dem Jahr 1998. Die Frage lautet: Online gehen – lohnt sich das? Herrlich. Und weil ich es so lustig finde, pappe ich mir das hier ins Blog rein:

online_freaks

Ich stehe ja auf so alte Berichte. Vor allem die Antworten der 8 Online-Freaks (für diese Ausdrucksweise würde man heute wahrscheinlich verprügelt werden) sind grandios. Ich klaue das jetzt mal vom René:

Sreenfun: Stephan, Du bist seit einem Jahr online. Wie kamst Du dazu?
Stephan: Pure Neugier: Die Magazine standen voll von Internet-Geschichten.
Martin: Die Wirklichkeit haben sie aber nicht dargestellt. Wenn ich sehe, wie der Aufbaubalken von Prozent zu Prozent kriecht, weil man ewig auf irgendwelche Grafiken wartet, ist das jedenfalls ziemlich ernüchternd.
Andrea: Dieser Hype ging ja auch um etwas, was die echten Online-Freaks gar nicht so oft nutzen: Das World Wide Web. Wenn ich da surfe, gucke ich oft nur ziellos herum, und nach ein paar Minuten wird mir langweilig.
Thomas: Es ist ja nicht so, daß einem da verschiedene Dinge angeboten werden. Man muss schon konkret nach etwas suchen.

Screen Fun: Wo schaut Ihr denn nach, wenn Ihr ins Web geht?
Stephan: Ich gehe meist zuerst zu den großen Suchmaschinen wie Yahoo!.
Dorle: Ich suche meine Infos lieber in Büchern. Vielleicht stelle ich mich ja etwas blöd an, aber ich persönlich finde im Web nie etwas. Und wenn, dann ist es in Englisch.

Screenfun: Ist Internet-Surfen etwa out?
Jessica: Als Trend schon, deshalb sieht man in diesen Cafés ja auch fast niemanden mehr.

Hervorragend. Danke René.

Sponsored: Mit Vodafone einmal um die Welt

Vor der Smartphone-Ära gab es nur Selbstportraits. Heutzutage heissen die Teile “Selfies”. Man geht ja mit der Zeit. Vodafone hat da eine nette Kampagne gestartet. Auf der 4 Milliarden Kampagnenseite kannst du dein Selfie hochladen und mit etwas Glück tauchst du, also besser gesagt dein Selfie im neuen TV-Spot auf. Simon Desue gibt in seinem Video Tipps zum perfekten Selfie. Apps inklusive. Am Ende erklärt er noch, wie du dein Selfie auf die 4 Milliarden Seite hochladen kannst. Anschauen, und wenn du dich für fotogen oder verrückt genug hältst: Mitmachen! Ich würde mich ja gerne mit einer Affenmaske hochladen, aber TV-Spot ist mir dann doch ne Nummer zu groß ;)

Eigentlich werden Selfies in Bezug zur Weltmeisterschaft gesucht. Wenn ich mir die Kampagnenseite aber so anschaue, dann ist da alles erlaubt. Fast wie im Fußball. Fast alles. Wenn ich Tipps geben müsste, mit welchen Selfies ihr mit Sicherheit im TV-Spot landet, dann wären das folgende: Selfie mit Einhorn, Selfie mit Thomas Müller Maske, Selfie mit deinem liebsten Kuscheltier, schreibe dir nette Nachrichten in dein Gesicht und mache dein Selfie, Selfie mit Gesicht in einer Jacke versteckt, Selfie mit von Katzen zerkratztem Gesicht (Katze muss dabei natürlich mit aufs Bild). Tobt euch aus.

Vodafone ist Kooperationspartner des Blogbeitrags

Unglaublich, endlich mal jemand der Fakeblog bis ganz nach unten gescrollt hat. Daumen hoch. Willst du wieder nach oben?