Fakeblog | …begeht Rechtschreibfehler
Deine Wahl fiel auf WWW - Na denn, viel Glück...

DER Feminismus auf Twitter

Dies ist lediglich ein Artikel über einen Artikel, der über dem Feminismus steht. Für Freitag eine ganz schöne Leistung.

feminismus_auf_twitter

Heute morgen schickte ich diesen Tweet ins Tagesrennen:

Es heisst tatsächlich “DER” Feminismus. Könnte bitte jemand einen Artikel darüber schreiben? Danke.

Die Antwort kam umgehend:

Zu dem Tweet hat mich übrigens Patricias Blog-Artikel “Gegen die Hilflosigkeit” bewegt, der mich lange über das Thema Feminismus und Menschheit und den zwischenmenschlichen Umgang nachdenken liess. 10 Minuten formulierte ich an einem passenden Kommentar. Aus dem Kommentar wurde ein gelöschter Kommentar und dann ein Tweet, der bewusst eine Portion Ironie in sich trägt.

Und ja, du kannst diesen Twitter Humor verabscheuen. Du kannst sogar meine Art von Humor noch viel mehr verabscheuen. Ich musste bei der Antwort von @Moepern trotzdem lachen, weil er der ernsten Thematik mit Humor begegnet. Überhaupt glaube ich fest daran, dass bei vielen wichtigen Themen eine humoristische Betrachtung (damit meine ich nicht “ins Lächerliche ziehen”) der Sache dienlich sein kann.

Geleakt: iCloud Fotos von Günther Oettinger

Günther Hermann Oettinger, designierter EU-Kommissar für Digitalwirtschaft, hat sich zu den geleakten Nacktfotos von Promis bekanntermassen so geäußert:

Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nacktfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, hat er doch nicht von uns zu erwarten, dass wir ihn schützen. Vor Dummheit kann man die Menschen nur eingeschränkt bewahren.

Jetzt müssen wir nicht darüber reden, wie unpassend diese Aussage war, da es sich um einen iCloud-Hack handelte. Dumm ist natürlich auch, dass man zwar große Reden schwingen, den Leak eigener Fotos aber nicht unbedingt verhindern kann. Hack ist Hack. Die Fotos zeigen, dass Nacktheit nicht die eigentliche Problemstellung ist.

Oettinger iCloud Leaks

Oettinger iCloud Leaks

Oettinger iCloud Leaks

Oettinger iCloud Leaks

Oettinger iCloud Leaks

Bildquellen:
thirteenofclubs / CC BY-SA 2.0
iamagenious / CC BY 2.0
rodrigofavera / CC BY 2.0
thomashawk / CC BY 2.0
micboc / CC BY 2.0

Portraits Oettinger:
norway_mission_eu / CC BY 2.0
eppofficial / CC BY 2.0

P.S. Der Hinweis, dass dies ein satirischer Beitrag ist, sollte eigentlich überflüssig sein. Wer es dennoch schwarz auf weiss braucht: dieser Beitrag ist Satire. S-A-T-I-R-E.

1998: Online gehen – lohnt sich das?

Gerade taucht eine Mail mit einem Artikel vom René von 2012 auf. Es geht um eine Bravo Ausgabe aus dem Jahr 1998. Die Frage lautet: Online gehen – lohnt sich das? Herrlich. Und weil ich es so lustig finde, pappe ich mir das hier ins Blog rein:

online_freaks

Ich stehe ja auf so alte Berichte. Vor allem die Antworten der 8 Online-Freaks (für diese Ausdrucksweise würde man heute wahrscheinlich verprügelt werden) sind grandios. Ich klaue das jetzt mal vom René:

Sreenfun: Stephan, Du bist seit einem Jahr online. Wie kamst Du dazu?
Stephan: Pure Neugier: Die Magazine standen voll von Internet-Geschichten.
Martin: Die Wirklichkeit haben sie aber nicht dargestellt. Wenn ich sehe, wie der Aufbaubalken von Prozent zu Prozent kriecht, weil man ewig auf irgendwelche Grafiken wartet, ist das jedenfalls ziemlich ernüchternd.
Andrea: Dieser Hype ging ja auch um etwas, was die echten Online-Freaks gar nicht so oft nutzen: Das World Wide Web. Wenn ich da surfe, gucke ich oft nur ziellos herum, und nach ein paar Minuten wird mir langweilig.
Thomas: Es ist ja nicht so, daß einem da verschiedene Dinge angeboten werden. Man muss schon konkret nach etwas suchen.

Screen Fun: Wo schaut Ihr denn nach, wenn Ihr ins Web geht?
Stephan: Ich gehe meist zuerst zu den großen Suchmaschinen wie Yahoo!.
Dorle: Ich suche meine Infos lieber in Büchern. Vielleicht stelle ich mich ja etwas blöd an, aber ich persönlich finde im Web nie etwas. Und wenn, dann ist es in Englisch.

Screenfun: Ist Internet-Surfen etwa out?
Jessica: Als Trend schon, deshalb sieht man in diesen Cafés ja auch fast niemanden mehr.

Hervorragend. Danke René.

Server Katastrophe

Sorry, seit Sonntag mittag war die Webseite offline. Weg vom Netz. Da ich mit dem Max auf einem Server liege, mit Handtüchern und Strand und so, kann ich nur seinen letzten Beitrag zitieren:

Ehrlich gesagt ist auch immer noch total tote Hose, die Jungs von NGZ kriegen den Server immer noch nicht zum Laufen. Mein bester Admin aller Zeiten hatte allerdings das komplette Blog vorsichtshalber schon auf einer anderen Maschine gespiegelt und von der werdet ihr im Moment bedient. Das Dumme ist, dass alle nun veröffentlichten Kommentare und Artikel eventuell umständlich auf die “eigentliche” Maschine umgezogen werden müssten, falls die je nochmal wieder anfängt zu rennen.

Möp. Ärgerlich. Sehr ärgerlich. Aber hey, it´s the internet. Ich vertraue da voll und ganz auf den SuperAdmin. Und schliesslich geht es hier nicht um Menschenleben. Allerdings werde auch ich hier solange nichts mehr veröffentlichen, bis das Problem endgültig gelöst ist. Das dürfte aber kaum auffallen, da ich in letzter Zeit etwas weniger veröffentlicht habe ;) Bleibt gewogen, wir lesen uns, sobald es weiter geht. Hoffentlich in den nächsten Tagen.

republica 2014 und mein “Hm” dazu

Heute startet die re:publica. Auch dieses Jahr werde ich wieder da sein. Einen konkreten Plan, was ich genau sehen möchte, habe ich noch nicht. Hm. Noch mehr hm, da ich nur am Dienstag in Berlin bin und abends schon wieder zurück in die Heimat muss. Hm.

Noch mehr “Hm” gibt es morgen, Dienstag, von 14.15 Uhr bis 14.45 Uhr auf Stage 4. Da werde ich mit Sven und Andreas zum Thema “Sind bloggende Väter eine Nischenerscheinung?” diskutieren. Moderiert wird die Diskussion von der bezaubernden Patricia. Danke Andreas für die Einladung zur Diskussion.

republica_2014

Problem: ich habe noch keinen Plan, was ich da von mir geben könnte. Da ist wieder dieses “Hm” in meinem Kopf. Aber alles wird gut. Und, Achtung Spoiler: ich werde wahrscheinlich sagen, dass… Ach was, komm einfach vorbei und sag Hallo. Wir würden uns darüber freuen.

P.S. Schreibt mir einfach in die Kommentare, was ich morgen sagen könnte. Mögliche Fragen:

– Warum bloggst du?
– Warum bloggen so wenige Väter?
– Was und wie bloggen Väter anders?
– Können Männer überhaupt Emotionen zeigen?
– Was hat das alles mit dem Elterngeld zu tun?
– Und hey, wenn du schon vom Staat kassierst, warum weinen deine Kinder dann?

Wie gesagt, ich habe noch keine Ahnung, was morgen thematisiert wird, aber ein paar Antworten in der Tasche helfen sicherlich. Oder ich lese Brigitte Mom und Eltern und lerne Teile davon auswendig. Ob das was bringt?

Bashtag #myNYPD: Tolle Social Media Kampagne der New Yorker Polizei

Social Media ist doch das Allerletzte. Der Twitter Account der New Yorker Polizei @nypdnews führte #myNYPD als Hashtag ein, um Fotos zu sammeln, die Bürger und Polizei in freundschaftlicher Verbindung zeigen. Die Polizei, dein Freund und Helfer.

Der Ursprungstweet der New Yorker Polizei

Reaktion von Occupy Wall Street

Bashing bashing bashing – Reaktionen aus dem Netz

Weitere Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten. Die New Yorker Polizei hatte sich das Ergebnis sicherlich etwas anders vorgestellt. Hijacked Hashtags sind auf Twitter keine Seltenheit und so posteten Twitter User folgende Bilder zum Bashtag #myNYPD:

Wie das so im Internet üblich ist, lassen sich Fehler kaum korrigieren. Stattdessen tauchen Derivate auf, z.B. #myLAPD.

Ob und welche dieser Bilder es auf die offizielle Facebook Seite des NYPD schaffen ist bisher nicht bekannt.

Das Internet am Freitag ist so: Dein Gesicht, Katzen, Regenbogen und Musik

Hammer Internet. Dafür muss man das Netz doch irgendwie lieb haben. Katzen, Regenbogen und dein Gesicht im Video. Sing it Kitty macht es möglich. Da geht so einiges. Als Sahnestück dringt dann noch “We build this city” von Jefferson Starship aus den Lautsprechern. Hier ein paar Ausschnitte aus meinem Video:

01_singitkitty

02_singitkitty

03_singitkitty

Wer sich selbst in dem Video sehen möchte. Bitteschön, hier gehts zu Sing it Kitty.

1&1, Web.de, GMX und United Internet wenden die Angst-Methode an um Adblocker durch User deinstallieren zu lassen

Die Diskussion über den wegbrechenden digitalen Werbemarkt möchte ich nicht beginnen. Vielmehr geht es um das Vorgehen von 1&1, Web.de, GMX und United Internet. Die möchten mit einer Angst einflössenden Methode erreichen, dass Internetbenutzer ihre Ad Blocker deinstallieren. Die Warnmeldung sieht im Browser so aus, als ob der eigene Computer nicht mehr sicher wäre. Wie dreist ist das denn, bitte? Wie bitte? Ist es nicht so, dass durch Banner, etc. nicht selten Schadcode erst ausgeliefert wurde? Mit Angst zu spielen, war und ist noch nie ein probates Mittel gewesen. Punkt. Meine Mutter würde da sofort auf “Sicherheit wieder herstellen” klicken. Und sicherlich nicht nur meine Mutter.

Lest einfach beim Alex weiter, wenn ihr mehr Details erfahren wollt.

Screenshot von web.de Startseite - die Sicherheitswarnung soll User aktivieren, ihren Adblocker zu deaktivieren

Screenshot von web.de Startseite – die Sicherheitswarnung soll User aktivieren, ihren Adblocker zu deaktivieren

Wenn man sich selbst nicht an das hält, was man predigt

United Internet sieht das alles aber natürlich nicht als Täuschungsmanöver. Entscheidet ihr, denn ihr seid clever genug.

(via Alex – via Max)

Lob von Merkel an die Briten

Videotext an. Startseite: “Lob von Merkel an die Briten”. Videotext geschlossen.

merkel wulff briten england überwachung

ARD Videotext Starttafel vom 27.02.2014

Hier ein paar Quellen für diejenigen, denen der Zusammenhang fehlt:
Crackajack: UK Spies grabbed Millions of Video-Chat-Screenshots full of Amateur Porn
t3n: Millionen Webcams infiltriert: Britischer Geheimdienst überwacht systematisch Yahoo-Nutzer
Netzpolitik: GCHQ hat 1,8 Millionen Yahoo-Nutzer durch ihre Webcams angeschaut

P.S. “Freispruch für Christian Wulff” erwähne ich hier nicht.

Mit Leetchi gemeinsam Geld für Geschenke sammeln – ich teste das mal für den Bildband Innermann (Sponsored Post)

Wie immer bin ich etwas hinter dem Hype, aber ihr kennt das: jemand hat Geburtstag und im Freundeskreis wird Geld für das Geschenk eingesammelt. Wer die Aufgabe des Geld Einsammelns schon jemals erledigen musste, hat sich immer darüber geärgert, dass man manchen Freunden ewig hinterherlaufen muss. Diese Problematik löst Leetchi, indem man gemeinsam Geld z.B. für ein Hochzeitsgeschenk einsammelt. Oder ein Geburtstagsgeschenk. Oder was auch immer ihr euch vorstellen könnt.

leetchi

Screenshot von leetchi.com

So funktioniert Leetchi – Geld hinterherlaufen, die Zeiten sind vorbei

Um zu verdeutlichen, wie Leetchi funktioniert habe ich einen Pool für den Bildband Innermann angelegt. Hier werde ich einige Freunde um eine kleine Spende für die Umsetzung des Bildbandes bitten. Und so funktioniert das auf Leetchi:

  • 1. Ich lege einen “Pool” auf Leetchi an. Diesen Pool nenne ich “Bildband Innermann
  • 2. Ich gebe einen Geldbetrag an, den ich einsammeln möchte. Das muss ich aber nicht. Und weil ich nicht glaube, dass ich 2.000,- EUR Druckkosten von Freunden einsammeln kann, gebe ich keinen Zielbetrag an.
  • 3. Meine Freunde informiere ich über Leetchi via Mail (funktioniert auch über Facebook, etc.), dass ich mich freuen würde, wenn sie sich durch eine kleine Spende am Bildband beteiligen. Wer 15,- EUR oder mehr spendet, kann sich gleich das Buch sichern. Spenden kann man via Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte, etc.
  • 4. Das alles ist völlig unkompliziert und das eingesammelte Geld landet in einer Sammelkasse. Wenn der Wunschbetrag erreicht ist, kann ich mir das Geld überweisen lassen. Wer z.B. einen Pool für ein Geburtstagsgeschenk erstellt, kann das gesammelte Geld natürlich auch in Partnershops wie Amazon, etc. ausgeben. Bei einer Überweisung zieht Leetchi normalerweise 4% Gebühr ab. Das entfällt aber bei meinem Pool. Der gesammelte Betrag geht zu 100% an das Projekt “Bildband Innermann”

Leetchi als Startfinanzierung für meinen Bildband “Innermann”

Wenn du Innermann unterstützen möchtest, dann kannst du das gerne im Innermann-Pool tun. Einfach auf Leetchi den Button “Teilnehmen” anklicken. Der zu spendende Betrag steht dir natürlich völlig frei. Über jegliche Unterstützung freue ich mich.

leetchi Pool innermann

Pool für meinen geplanten Bildband Innermann

Wenn ich dann in einigen Wochen eine Crowdfunding Aktion bei Startnext starte, dann werde ich den Zielbetrag der Crowdfunding Aktion für das Buch um den bei Leetchi eingesammelten Betrag herabsetzen.

Ich lasse mich einfach überraschen, was die nächsten Wochen so passieren wird, denn über eine Verbreitung von Leetchi kann ich leider noch gar nichts sagen. Das Konzept ist zumindest interessant.

Eigenen Pool erstellen

Wenn Du einen eigenen Pool erstellen möchtest, dann kannst du beim Anmelden des Pools den Aktionscode “BLOG14″ (ohne Anführungszeichen) eingeben. Dann bekommst du erstmal 10,- EUR für deinen Pool geschenkt, sobald 3 oder mehr Freunde eine Summe von mindestens 30,- EUR gespendet haben.

Leetchi ist Partner des Blogbeitrags.

Unglaublich, endlich mal jemand der Fakeblog bis ganz nach unten gescrollt hat. Daumen hoch. Willst du wieder nach oben?