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Bashtag #myNYPD: Tolle Social Media Kampagne der New Yorker Polizei

Social Media ist doch das Allerletzte. Der Twitter Account der New Yorker Polizei @nypdnews führte #myNYPD als Hashtag ein, um Fotos zu sammeln, die Bürger und Polizei in freundschaftlicher Verbindung zeigen. Die Polizei, dein Freund und Helfer.

Der Ursprungstweet der New Yorker Polizei

Reaktion von Occupy Wall Street

Bashing bashing bashing – Reaktionen aus dem Netz

Weitere Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten. Die New Yorker Polizei hatte sich das Ergebnis sicherlich etwas anders vorgestellt. Hijacked Hashtags sind auf Twitter keine Seltenheit und so posteten Twitter User folgende Bilder zum Bashtag #myNYPD:

Wie das so im Internet üblich ist, lassen sich Fehler kaum korrigieren. Stattdessen tauchen Derivate auf, z.B. #myLAPD.

Ob und welche dieser Bilder es auf die offizielle Facebook Seite des NYPD schaffen ist bisher nicht bekannt.

Das Internet am Freitag ist so: Dein Gesicht, Katzen, Regenbogen und Musik

Hammer Internet. Dafür muss man das Netz doch irgendwie lieb haben. Katzen, Regenbogen und dein Gesicht im Video. Sing it Kitty macht es möglich. Da geht so einiges. Als Sahnestück dringt dann noch “We build this city” von Jefferson Starship aus den Lautsprechern. Hier ein paar Ausschnitte aus meinem Video:

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Wer sich selbst in dem Video sehen möchte. Bitteschön, hier gehts zu Sing it Kitty.

1&1, Web.de, GMX und United Internet wenden die Angst-Methode an um Adblocker durch User deinstallieren zu lassen

Die Diskussion über den wegbrechenden digitalen Werbemarkt möchte ich nicht beginnen. Vielmehr geht es um das Vorgehen von 1&1, Web.de, GMX und United Internet. Die möchten mit einer Angst einflössenden Methode erreichen, dass Internetbenutzer ihre Ad Blocker deinstallieren. Die Warnmeldung sieht im Browser so aus, als ob der eigene Computer nicht mehr sicher wäre. Wie dreist ist das denn, bitte? Wie bitte? Ist es nicht so, dass durch Banner, etc. nicht selten Schadcode erst ausgeliefert wurde? Mit Angst zu spielen, war und ist noch nie ein probates Mittel gewesen. Punkt. Meine Mutter würde da sofort auf “Sicherheit wieder herstellen” klicken. Und sicherlich nicht nur meine Mutter.

Lest einfach beim Alex weiter, wenn ihr mehr Details erfahren wollt.

Screenshot von web.de Startseite - die Sicherheitswarnung soll User aktivieren, ihren Adblocker zu deaktivieren

Screenshot von web.de Startseite – die Sicherheitswarnung soll User aktivieren, ihren Adblocker zu deaktivieren

Wenn man sich selbst nicht an das hält, was man predigt

United Internet sieht das alles aber natürlich nicht als Täuschungsmanöver. Entscheidet ihr, denn ihr seid clever genug.

(via Alex – via Max)

Lob von Merkel an die Briten

Videotext an. Startseite: “Lob von Merkel an die Briten”. Videotext geschlossen.

merkel wulff briten england überwachung

ARD Videotext Starttafel vom 27.02.2014

Hier ein paar Quellen für diejenigen, denen der Zusammenhang fehlt:
Crackajack: UK Spies grabbed Millions of Video-Chat-Screenshots full of Amateur Porn
t3n: Millionen Webcams infiltriert: Britischer Geheimdienst überwacht systematisch Yahoo-Nutzer
Netzpolitik: GCHQ hat 1,8 Millionen Yahoo-Nutzer durch ihre Webcams angeschaut

P.S. “Freispruch für Christian Wulff” erwähne ich hier nicht.

Mit Leetchi gemeinsam Geld für Geschenke sammeln – ich teste das mal für den Bildband Innermann (Sponsored Post)

Wie immer bin ich etwas hinter dem Hype, aber ihr kennt das: jemand hat Geburtstag und im Freundeskreis wird Geld für das Geschenk eingesammelt. Wer die Aufgabe des Geld Einsammelns schon jemals erledigen musste, hat sich immer darüber geärgert, dass man manchen Freunden ewig hinterherlaufen muss. Diese Problematik löst Leetchi, indem man gemeinsam Geld z.B. für ein Hochzeitsgeschenk einsammelt. Oder ein Geburtstagsgeschenk. Oder was auch immer ihr euch vorstellen könnt.

leetchi

Screenshot von leetchi.com

So funktioniert Leetchi – Geld hinterherlaufen, die Zeiten sind vorbei

Um zu verdeutlichen, wie Leetchi funktioniert habe ich einen Pool für den Bildband Innermann angelegt. Hier werde ich einige Freunde um eine kleine Spende für die Umsetzung des Bildbandes bitten. Und so funktioniert das auf Leetchi:

  • 1. Ich lege einen “Pool” auf Leetchi an. Diesen Pool nenne ich “Bildband Innermann
  • 2. Ich gebe einen Geldbetrag an, den ich einsammeln möchte. Das muss ich aber nicht. Und weil ich nicht glaube, dass ich 2.000,- EUR Druckkosten von Freunden einsammeln kann, gebe ich keinen Zielbetrag an.
  • 3. Meine Freunde informiere ich über Leetchi via Mail (funktioniert auch über Facebook, etc.), dass ich mich freuen würde, wenn sie sich durch eine kleine Spende am Bildband beteiligen. Wer 15,- EUR oder mehr spendet, kann sich gleich das Buch sichern. Spenden kann man via Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte, etc.
  • 4. Das alles ist völlig unkompliziert und das eingesammelte Geld landet in einer Sammelkasse. Wenn der Wunschbetrag erreicht ist, kann ich mir das Geld überweisen lassen. Wer z.B. einen Pool für ein Geburtstagsgeschenk erstellt, kann das gesammelte Geld natürlich auch in Partnershops wie Amazon, etc. ausgeben. Bei einer Überweisung zieht Leetchi normalerweise 4% Gebühr ab. Das entfällt aber bei meinem Pool. Der gesammelte Betrag geht zu 100% an das Projekt “Bildband Innermann”

Leetchi als Startfinanzierung für meinen Bildband “Innermann”

Wenn du Innermann unterstützen möchtest, dann kannst du das gerne im Innermann-Pool tun. Einfach auf Leetchi den Button “Teilnehmen” anklicken. Der zu spendende Betrag steht dir natürlich völlig frei. Über jegliche Unterstützung freue ich mich.

leetchi Pool innermann

Pool für meinen geplanten Bildband Innermann

Wenn ich dann in einigen Wochen eine Crowdfunding Aktion bei Startnext starte, dann werde ich den Zielbetrag der Crowdfunding Aktion für das Buch um den bei Leetchi eingesammelten Betrag herabsetzen.

Ich lasse mich einfach überraschen, was die nächsten Wochen so passieren wird, denn über eine Verbreitung von Leetchi kann ich leider noch gar nichts sagen. Das Konzept ist zumindest interessant.

Eigenen Pool erstellen

Wenn Du einen eigenen Pool erstellen möchtest, dann kannst du beim Anmelden des Pools den Aktionscode “BLOG14″ (ohne Anführungszeichen) eingeben. Dann bekommst du erstmal 10,- EUR für deinen Pool geschenkt, sobald 3 oder mehr Freunde eine Summe von mindestens 30,- EUR gespendet haben.

Leetchi ist Partner des Blogbeitrags.

Mein neuer Blog: Papa hats erlaubt

Natürlich werde ich hier weiterhin über das Leben mit den Kindern berichten. Vielleicht aber nur in Form einer Verlinkung zu meinem neuen Blog “Papa hats erlaubt“. Tief unten in der Klischeekiste wurde ich fündig und möchte die tausenden Mamablogs um ein oder zwei Artikel ergänzen. Aus Papasicht. Braucht mein Kind einen Helm? Ist es im Winter kalt? Was, wenn die Eigenurinbehandlung überflüssig wird, weil das Kind das übernimmt? Alle unwichtigen Fragen und Erlebnisse des Elternseins werde ich dort festhalten. Danke.

papa hats erlaubt

Mein neuer Blog “Papa hats erlaubt”

Zum Blog: Papa hats erlaubt

Ein Blogast vom Kiezneurotiker

Der Kiezneurotiker hat mir so einen dicken Blog Ast zugeworfen. Und weil er nicht damit rechnet, dass überhaupt jemand diesen Ast aufgreift und beantwortet, tue ich das, was niemand erwartet. Ich beantworte die Fragen jetzt.

Ukraine. Russland. EU. Wer hat eigentlich Recht?

Niemand, weil Recht immer eine individuelle Auslegung ist. Jeder fühlt sich im Recht. Immer. Und keiner merkt dabei, wie er dem anderen damit nur auf die Nerven geht. Man wähnt sich durch den eigenen kulturellen Hintergrund immer auf der Siegerstraße und fährt doch nur auf einer Straße unter vielen. Staaten können andere Staaten nicht entwickeln. Menschen können Menschen entwickeln. Dafür müsste aber erstmal Einigkeit unter den Menschen herrschen. Also nie. Weitermachen.

Olympia? Kuckst du?

Ich habe nur gelesen, dass russische Sportler_innen angeblich jahrelang ein Xenon-Gas Gemisch inhaliert haben, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Xenon. Verstehste. Pauschalisierungen sind zwar ziemlich kindisch, aber da stellt sich doch wirklich die Frage: wer dopt am geschicktesten? Ansonsten habe ich gesehen, dass Pussy Riot misshandelt wurden und einen Tag nach Olympia einige “Aufständische” zu 4 Jahren Arbeitslager verurteilt wurden. Die werden aber wahrscheinlich alle keine Medaillen bekommen. Leider.

Edathy. Verschwörung, Dummheit oder was ganz anderes?

Der Mix machts. Ich halte mich da bewusst zurück. Eigentlich warte ich nur auf die Nachricht, welche neuen Beschlüsse abgesegnet wurden, während der Masse dieses öffentliche Schauspiel präsentiert wurde. Einiges finde ich mehr als seltsam, z.B. diese ausufernde Pressekonferenz mit allen Details über Bestellvorgänge, etc. Aber hey, der Verschwörungstheoretiker in mir könnte auch antworten, dass nun endlich wieder die Zeit gekommen ist, in der man das Thema “Kinderpornografie im Internet” mal politisch auf die Tagesordnung setzen darf. Und zwar aus einem aktuellen Fall heraus. Was Teile der Massenmedien hier allerdings abziehen, ist journalistisch eher trübe. Da sind die Artikel von Alvar Freude oder Thomas Stadler (Artikel von 2010) doch eher die Ausnahme.

Bedingungsloses Grundeinkommen. Sinnvoll?

Unbedingt. Wir brauchen das und werden es doch nicht bekommen. Stell Dir vor Menschen hätten auf einmal einen zeitlichen Puffer, in dem sie einiges hinterfragen könnten. Die Furcht der Gegner ist unbegründet. Aber wenn wir etwas schon immer gut konnten, dann den Teufel an die Wand malen. Kein Mensch würde mehr arbeiten gehen, wenn er im Monat 1.000,- EUR Grundeinkommen bekommen würde. Warte mal, wie viel Miete bezahle ich momentan hier in Stuttgart? Stattdessen verfolgt man lieber Menschen, die Sozialleistungen beziehen, ob sie nicht doch auf ebay ein lukratives Nebengeschäft betreiben. Brave new world.

Europawahl. Wählen gehen?

Nein.

Bloggen. Bringt das noch was?

Lieber Kiezneurotiker, das ist gar keine Frage. Du kannst mich doch nicht fragen, ob das was bringt. Wer würde sonst deinen Blog Ast beantworten? Facebook? Twitter? Wer denn? Und Facebook Stöckchen hört sich an, als könnte man das nicht ernst nehmen ;)

Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?

Boah, ich glaube ich würde nichts anderes machen wollen. Vielleicht wäre ich etwas mutiger, eigene Ideen konsequenter umzusetzen. Man könnte länger am Ball bleiben und Dinge vorantreiben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich auch wieder verstärkt fotografieren würde.

Was wollen wir trinken?

Ich bin da flexibel.

Wo wollen wir das trinken?

Ich kenne mich in deiner Stadt nicht aus. Aber im Mai kannst du mir ja mal was zeigen.

Was singen wir dazu?

Das Internet würde “Happy” singen. Ich würde das vorschlagen:


(Video Direktlink)

Und wen laden wir noch ein?

Vorschlag: du bringst 3 Leute mit und ich auch. Zu große Gruppen machen mir irgendwie Angst ;)

Tweets zur WhatsApp Übernahme durch Facebook

Hier ein paar meiner Lieblings-Tweets zur WhatsApp Übernahme durch Facebook. Humor ist wenn mans trotzdem macht. Also:

WhatsApp jetzt unter Facebook Dach

Ach Welt was bin ich froh, dass ich mein eigenes Verhalten im Netz vor einigen Monaten neu überdacht habe. Angefangen hatte alles damit, dass mein Facebook Profil wegen Nutzung eines Pseudonyms gesperrt wurde. Heute möchte ich mich dafür bei Facebook bedanken, denn es war der Anstoß für den Denkprozess. Brauche ich das wirklich? Was und wie möchte ich digital leben. Wo kann ich Zugeständnisse machen, wo lieber nicht.

Gestern Nacht gab Facebook bekannt, dass es sich WhatsApp für 16 Milliarden Dollar einverleibt hat. Glücklicherweise habe ich WhatsApp nie genutzt. WhatsApp Chef Koum wollte eigentlich nie verkaufen, sondern immer unabhängig bleiben. Aber so läuft freie Marktwirtschaft eben: das Gebot so lange erhöhen, bis auch ein Koum einknickt.

Ob Threema nun der bessere Messenger ist kann ich nicht beurteilen. Darum geht es auch gar nicht, denn: es werden noch einige Monate oder Jahre ins Land ziehen, bis eine beachtliche Anzahl an Usern WhatsApp den Rücken kehren wird. In den letzten Tagen lese ich zwar verstärkt den Wunsch nach einem Wechsel, aber: solange niemand den Anfang macht und einen anderen Messenger nutzt und den Freundeskreis darum bittet, ebenfalls zu wechseln, solange muss sich niemand Sorgen machen. Facebook, Instagram, jetzt WhatsApp. Lassen wir uns alle vom nächsten Deal überraschen. Ob man dabei ist, entscheidet jeder selbst.

Ich merke wie ich langsam digital erwachsen werde. Das fühlt sich gar nicht so schlecht an, wie ich dachte. Wahrscheinlich kann ich aus diesem Grund die Empörung im netz gerade nicht für ernst nehmen. Was glauben Menschen, wie solche Unternehmen ticken? Das ist Marktwirtschaft und keine soziale “Ich tu Usern was Gutes” Veranstaltung.

Apps: Vergleich der speziellen Berechtigungen von Twitter, Facebook, Threema und Whatsapp

@markusvonkrella hat einen Vergleich der App Berechtigungen von Twitter, Facebook, Threema und Whatsapp auf Twitter gepostet.

android app berechtigungen vergleich twitter facebook threema whatsapp

Bitte auf die Grafik klicken, um das Bild in voller Größe sehen zu können.

Keine Überraschung: Facebook fordert die meisten Berechtigungen ein. Wenn ich mir die Berechtigungen allerdings durchlese, dann merke ich, dass ich noch keine Erfahrung habe, was hinter jeder Berechtigung steckt. Einige sind selbsterklärend, z.B. “Kalenderinformationen sowie vertrauliche Informationen lesen”, oder auch “Ohne das Wissen der Eigentümer Kalendertermine hinzufügen oder ändern und E-Mails an Gäste senden”. Das darf jeder für sich entscheiden, wie wichtig diese Punkte für jeden selbst sind.

Bei anderen, wie “Akku-Daten ändern” steige ich aus. Warum möchte Facebook Akku-Daten ändern? Ich weiss es nicht.

Na ja, Facebook setzt auch ungefragt Fotos von Kindern in Werbung ein. Ungefragt? Das kann man sehen, wie man möchte. Nur weil man bei einem Unternehmen auf Facebook “Gefällt mir” geklickt hat, oder weil man über Handy an einem Ort eingecheckt hat, heisst das sicherlich nicht, dass die Person sich damit einverstanden erklärt, dass das eigene Bild einem als Werbekonterfei vors Gesicht gesetzt wird.

Unglaublich, endlich mal jemand der Fakeblog bis ganz nach unten gescrollt hat. Daumen hoch. Willst du wieder nach oben?